Pänz in der Krise helfen 

08.04.20 12:01
  • Jugendhilfe und Schule Jugendsozialarbeit Kathechese und Spiritualität Offene Kinder- und Jugendarbeit
Daniel Koenen
kja-koeln.de | Pänz in der Krise helfen

Enge Wohnungen, Kontaktverbot und Armut sorgen in diesen Tagen nicht selten für einen erhöhten Stressfaktor in vielen Familien. Aufgrund der Schließung von Schulen und sozialen Einrichtungen fehlt den pädagogischen Fachkräften der direkte Draht und damit auch eine konkrete Unterstützung der jungen Menschen. „Um für ein wenig Abwechslung in den Familien zu sorgen, haben wir uns entschieden, der KJA Köln eine Spende zu übergeben, damit diese ihre Kinder und Familien erreichen“, sagt Ken Sommer vom Vorstand des Goldene Jungs e.V. Malbücher, Stifte, Gesellschaftsspiele, Bälle, Material für das Homeschooling und Puzzle wurden davon angeschafft und werden in den kommenden Tagen ausgegeben. „Dies hilft den Pänz, sich alleine oder auch gemeinsam mit der ganzen Familie zu beschäftigten und sorgt bei den Eltern hoffentlich für ein wenig Entspannung“, ergänzt Sommer.     

Unsere Mitarbeitenden stehen auf unterschiedliche Weise den Kindern, Jugendlichen und Familien nach wie vor zur Verfügung – eben nur nicht im direkten, physischen Kontakt. Sie wissen, wo der Schuh drückt. „Dank der Unterstützung der Goldenen Jungs und der weiteren Partner können wir auch in diesen besonderen Tagen Gutes tun und Zuversicht besonders den sozial schwachen Familien in Köln und im Rhein-Erft-Kreis zukommen lassen“, freut sich KJA Köln-Geschäftsführer Georg Spitzley. Über 800 Spiele und weiteres Beschäftigungsmaterial wurden über Einzelhändler bestellt. 

Helfen – das ist die goldene Regel und das oberste Ziel der Helfen ist Gold-Stiftung, welche aus den Reihen der Goldenen Jungs im Dezember 2017 gegründet wurde. In schweren Zeiten zusammenstehen, Nöte erkennen, schnell und unbürokratisch helfen - gemeinsam für Köln und die Kleinsten. 

Durch die Unterstützung der „Aktion Neue Nachbarn“ vom Erzbistum Köln und einem weiteren Firmenpartner konnten noch mehr Familien bedacht werden.