„Es ist 5 vor 12“:

25.09.20, 11:55
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Barbara Cremer
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Stadtdekanat Köln und Partner unterstützen „Churches for  Future“-Aktion zum Globalen Klimastreik am 25. September 

Aktionsbanner am DOMFORUM als Weckruf und Aufruf zum Engagement

Das Netzwerk „Churches for Future“ solidarisiert sich mit dem Aufruf zum Globalen Klimastreik am Freitag, 25. September, und möchte ein deutliches Zeichen setzen für Klimagerechtigkeit unter dem Motto „Es ist 5 vor 12!“. Seit dem 1. September, dem ökumenischen Tag der Schöpfung, bis zum Klimastreik am 25. September veröffentlicht das Ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit täglich ein Foto von „5 vor 12“-Kirchturmuhren beziehungsweise -Kirchtürmen weltweit zusammen mit einem Statement zur Klimagerechtigkeit. „Wir möchten als Kirchen die globalen Beziehungen und Zusammenhänge aufzeigen und damit auch die Stimme der Partnerkirchen hör- und sichtbar machen“, erklärt die Organisation. 
Das Katholische Stadtdekanat Köln ist seit dem vergangenen Jahr Mitglied bei „Churches for Future“ und unterstützt die Online-Aktion mit einem Foto der Uhr im Langhaus des Kölner Domes. Das Bild und ein Statement von Stadtdechant Robert Kleine haben am Donnerstag, 24. September, den Schlusspunkt der Aktion gesetzt. 
Gemeinsam mit einigen Partner-Organisationen weist das Stadtdekanat Köln zudem mit einem großen Aktionsbanner am DOMFORUM (Domkloster 3) auf den Globalen Klimastreik und den dringenden Handlungsbedarf in Sachen Klimaschutz und Klimagerechtigkeit hin. Kooperationspartner sind das DOMFORUM, das Katholische Bildungswerk Köln, der Katholikenausschuss in der Stadt Köln und die Katholische Jugendagentur Köln. 
Das Statement von Stadtdechant Msgr. Robert Kleine: 
„Als katholische Kirche in Köln unterstützen wir den Globalen Klimastreik am 25. September und die Anliegen von ,Churches for Future`. Die Bewahrung der Schöpfung ist ein Grundauftrag des Christentums. Was das bedeutet, hat Papst Franziskus in seiner Enzyklika ,Laudato si – Über die Sorge für das gemeinsame Haus` klar beschrieben: Fürsorge besteht nie aus bloßen Worten, sondern aus aktivem Handeln und gelebter Solidarität, so wie wir das positiv zu Beginn der Corona-Pandemie erlebt haben. Jede und jeder von uns hat es persönlich in der Hand, durch sein Verhalten die Schöpfung für diese und folgende Generationen zu zerstören – oder zu bewahren.“

Weitere Informationen finden sie hier.