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21. Januar 2026 – eigentlich nur ein Mittwoch. Doch am Berufskolleg Bergheim lag an diesem Tag eine besondere Stimmung in der Luft. Begegnung, Respekt und Akzeptanz standen im Mittelpunkt – dank der Initiative von unserer Schulsozialarbeiterin Silke Hamacher.
Sie hatte eine außergewöhnliche Gästin eingeladen: Veuve Noire, Familienbotschafterin der bekannten Olivia-Jones-Familie. Veuve nahm die Schüler*innen mit auf eine eindrucksvolle Reise durch ihr Leben – ehrlich, offen und mit berührender Authentizität. Sie sprach über ihre Kindheit, ihren Weg zu sich selbst und ihr Outing. Auch über Ausgrenzung und Ablehnung, über schwierige Zeiten, in denen sie Hass und Hetze erleben musste und nicht nur einmal auf öffentlicher Straße angegriffen wurde. Doch auch über Mut, Selbstannahme und den Glauben daran, dass Echtheit und Zusammenhalt stärker sind als jedes Vorurteil.
Trotz vieler Hürden hat Veuve ihren eigenen Weg gefunden – als selbstbewusste, empathische Persönlichkeit, die anderen heute Mut macht. Ihr Appell blieb bei allen hängen: Jede Person darf lieben, wen sie möchte. Vielfalt war immer Teil unserer Gesellschaft – wir müssen nur lernen, sie zu sehen, zu akzeptieren und wertzuschätzen.
Nach dem Vortrag blieb Zeit für Austausch und ehrliche Fragen. In einer offenen, respektvollen Atmosphäre entwickelten sich lebendige Gespräche, die deutlich zeigten: Begegnung auf Augenhöhe bewegt.
Wir danken Veuve Noire herzlich für ihren Besuch und Silke Hamacher für ihr großes Engagement. Solche Begegnungen zeigen, wie wertvoll Schulsozialarbeit für ein respektvolles und vielfältiges Miteinander ist – Werte, die in der KJA Köln tagtäglich gelebt werden.