Ein Besuch beim Jugendmigrationsdienst

29.04.26, 12:32
  • Jugendsozialarbeit
Barbara Cremer

Zum Kennenlernen besuchte Bürgermeister Uwe Tietz mit dem Beigeordneten Andreas Pöttgen den Jugendmigrationsdienst (jmd) Rhein-Erft.

Die Leiterin Safia Reinbold und Bernd Rustemeyer, Geschäftsführer der Katholischen Jugendagentur Köln (KJA Köln), begrüßten die beiden in den Frechener Räumlichkeiten in der Kölner Straße 1. Safia Reinbold stellte den jmd vor: „Als Jugendmigrationsdienst Rhein-Erft begleiten wir seit 25 Jahren junge Menschen mit Migrationshintergrund im Alter von 12 bis 27 Jahren bei ihrer schulischen, beruflichen und sozialen Integration. Unsere Arbeit ist ein zentraler Baustein für den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort.“ Trägerin ist die KJA Köln, zuständig für Köln und den Rhein-Erft-Kreis. 

Der jmd bietet die Beratung der Zielgruppe für alle zehn Kommunen des Rhein-Erft-Kreises mit drei Mitarbeiterinnen an. Immer wiederkehrende Themen im Fallmanagement sind die Sprache, Bildungsabschlüsse sowie der Aufenthalt der Betroffenen. Geschäftsführer Bernd Rustemeyer stellte klar: „Der jmd ist eine freiwillige Möglichkeit der Beratung. Niemand wird uns zugewiesen.“ Außerdem macht der jmd auch Angebote zur psychosozialen Stärkung, wie in Wandergruppen oder bei anderen Ausflügen, oder zur politischen Bildung.

Die Leiterin des Jugendmigrationsdienstes Rhein-Erft Safia Reinbold und Bernd Rustemeyer (r.), Geschäftsführer der Katholischen Jugendagentur Köln, begrüßten in ihren Räumen Bürgermeister Uwe Tietz und den Beigeordneten Andreas Pöttgen (l.). Foto: Stadt Frechen (c) Stadt Frechen

Die Leiterin des Jugendmigrationsdienstes Rhein-Erft Safia Reinbold und Bernd Rustemeyer (r.), Geschäftsführer der Katholischen Jugendagentur Köln, begrüßten in ihren Räumen Bürgermeister Uwe Tietz und den Beigeordneten Andreas Pöttgen (l.). Foto: Stadt Frechen

Bürgermeister Uwe Tietz ist positiv beeindruckt vom jmd und erklärte: „Das Treffen hat mir sehr viele wertvolle Eindrücke gegeben. Wir als Stadt haben im jmd einen guten Partner, der eine wichtige Arbeit leistet.“ Der Beigeordnete Andreas Pöttgen ergänzte: „Die jungen Menschen mit Migrationshintergrund sollen aus dem Leistungsbezug in Arbeit gebracht werden. Das entlastet uns auch als Kommune. Der jmd ist hier ein Wegbereiter.“ In Arbeitskreisen oder als Mitwirkender beim Burgstraßenfest oder dem Fest der Nationen gibt es viele Verbindungen des jmd mit der Stadt Frechen.