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Laut sein für Vielfalt :Schüler*innen setzen starkes Zeichen

Für sozialen Zusammenhalt, Mitbestimmung und ein respektvolles, diskriminierungsfreies Zusammenleben

Laut sein für Vielfalt!“ für sozialen Zusammenhalt, Mitbestimmung und ein respektvolles, diskriminierungsfreies Zusammenleben. Schüler*innen aus Höhenberg und Vingst aus der KGS Heßhofstraße, GGS Lustheider Straße, GGS Heßhofstraße, GGS Weimarer Straße, Montessori-Grundschule und Katharina-Henoth-Gesamtschule setzten ein starkes Zeichen.

Was für ein aufregender Start in die Woche. Mehr als 1.000 Kinder starteten heute bei schönstem Wetter in Begleitung der Polizei von Höhenberg/ Vingst in Richtung Ottmar-Pohl-Platz, in Kalk. 

Dabei waren auch die KGS Heßhofstraße aus Vingst, die über die Dillenburger Straße und die GGS Weimarer Straße aus Höhenberg, die über die Kalker Hauptstraße liefen um mit Plakaten, Klatschpappen und bunten Blumen-Bildern, unter dem Motto „Laut sein für Vielfalt!“ für sozialen Zusammenhalt, Mitbestimmung und gegen Rassismus zu demonstrieren. Inspiriert durch den Internationalen Tag gegen Rassismus, haben Schulleitungen, Schulsozialarbeit und die Sozialraumkoordination HöVi diesen Sternenmarsch mit dem Ziel ins Leben gerufen, demokratisches Handeln für junge Menschen erlebbar zu machen.

„Denn jede und jeder ist einzigartig und wertvoll – mit ganz unterschiedlichen Stärken und Vorlieben“, eröffnete Bezirksbürgermeisterin Claudia Greven-Thürmer die Kundgebung am Ottmar-Pohl-Platz. Isabella (Schülersprecherin) und Chima (Schülersprecher) der 4c der KGS Heßhofstraße brachten buntbemalte Papier-Blumen mit der Aufschrift „Wir halten zusammen, wir sind ein Team“ mit. Auf der Bühne sagten sie: „Wir sind dafür, dass wir alle eins sind, egal ob jemand anders ist. Wir gehören alle zusammen.“

Neben gemeinsam gesungenen Liedern führte die Tanzgruppe der 7. Klasse des Gymnasiums der Schaurtestraße den Tanz „Wannabe“ auf. Martin Süsterhenn bedankte sich im Namen aller beteiligten Schulleitungen und den Schülersprecher*innen für diese „unglaubliche Veranstaltung“.

„Heute haben wir alle das gleiche Ziel hierher und gegen Rassismus gehabt. Alle haben zusammengehalten“, berichtete Joana (10 Jahre) über den Sternenmarsch und hofft bereits jetzt auf eine Wiederholung im kommenden Jahr.

Gerade in Stadtteilen mit sozioökonomischen Herausforderungen ist es entscheidend, dass Kinder früh lernen: Ihre Stimme zählt, Mitbestimmung ist lebenswichtig und Vielfalt ist unsere Stärke. „Ziel dieses Sternenmarsches war es, den jungen Menschen bereits im Kindesalter ein Demokratieverständnis mitzugeben und ihnen zu vermitteln, dass sie ein Recht auf freie Meinungsäußerung haben und ihre Stimme für ein vielfältiges Miteinander friedvoll erheben können. Das hat die Moderatorin Katharina Max-Schackert mit den Kindern im Rahmen der Kundgebung heute wunderbar umgesetzt“, freuten sich Kerstin Stangier und Sabine Wiegelmann von der Sozialraumkoordination HöVi, die in der Trägerschaft der KJA Köln liegt.