Dank einer großzügigen Spende von Eurorad stehen ab sofort zehn Fahrräder für die Bewohner*innen zur Verfügung. Die neuen Räder eröffnen vielfältige Möglichkeiten – von spontanen Freizeitfahrten bis hin zur praktischen Nutzung im Alltag. Und wenn die KVB künftig nochmal streikt, kann der Schulweg trotzdem bewältigt werden.
Ermöglicht wurde die Spende durch die Vermittlung von sitespecific – Hattenberger/Simon GbR. Freya Hattenberger und Peter Simon, die aktuell das Projekt „IssNgutes Essen“ im Jugendwohnen durchführen, stellten den Kontakt zu Eurorad her und setzten damit einen wichtigen Impuls für die Mobilität der Jugendlichen.
Das Projekt „IssNgutes Essen“ verbindet nachhaltige Ernährung mit praktischer Erfahrung: Gemeinsam mit den Bewohner*innen wird an den Wochenenden ein Acker in Köln-Holweide bewirtschaftet. Hier wird gesät, gepflegt und geerntet – und dabei ganz nebenbei Wissen über Lebensmittel, Umwelt und gesunde Ernährung vermittelt. Im Laufe des Jahres wird das Projekt zudem noch künstlerische Facetten hinzugewinnen, denn die hoffentlich reiche Ernte will auch ansprechend zubereitet und verköstigt werden.
Die neuen Fahrräder werden künftig nicht nur als Leihräder im Alltag genutzt, sondern auch für die gemeinsamen Fahrten zum Acker an den Projekttagen eingesetzt. So stärken sie nicht nur die Selbstständigkeit und Mobilität der Jugendlichen, sondern fördern auch die aktive Teilnahme am Projekt.
„Die Fahrräder sind eine große Bereicherung für unser Haus“, heißt es aus dem Jugendwohnen. „Sie erleichtern den Zugang zu unseren Angeboten und eröffnen gleichzeitig neue Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.“
Das Jugendwohnen St. Gereon bedankt sich herzlich bei Eurorad für die großzügige Spende sowie bei sitespecific – Hattenberger/Simon GbR für das engagierte Projekt kultureller Bildung und Teilhabe. „IssNgutes Essen“ wird über das Förderprogramm von Soziokultur NRW mit Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt sowie gefördert durch „KUBIK - Kommunaler Fonds“ der Stadt Köln.
Gemeinsam wird hier ein Beitrag geleistet, der Bewegung, Gemeinschaft, nachhaltiges Lernen und aktive Teilhabe an Kunst und Kultur miteinander verbindet.
