Nach acht Monaten Vorbereitung war es endlich so weit: Der Fachbereich Katechese und Spiritualität (KUS) reiste mit seiner Mitmachausstellung „Leben, Tod und Auferstehung" zum Katholikentag nach Würzburg und durfte dort einen ganz besonderen Ausstellungsort bespielen: die Sepultur des Würzburger Doms.
An acht Stationen lud die Mitmachausstellung die Besucher*innen ein, innezuhalten und sich mit den grundlegenden Fragen des Lebens auseinanderzusetzen: Was bedeutet Sterben? Was bleibt von uns? Und was kommt nach dem Tod und verändert diese Frage, wie wir heute leben? Keine leichten Themen, aber ehrliche. Das Konzept der „Mitmach"-Ausstellung setzt bewusst auf aktive Beteiligung: Nicht nur betrachten, sondern mitmachen, mitgestalten, miterleben und nachdenken.
Der Zuspruch der Besucher*innen übertraf alle Erwartungen. Bereits am ersten Tag fanden mehr als 400 Menschen den Weg in die Sepultur. Die Begegnungen waren tiefgründig, die Gespräche intensiv und die Resonanz überwältigend. Über die drei Tage des Katholikentags hinweg entwickelte sich die Mitmachausstellung zu einem Ort echter Begegnung, an dem existenzielle Fragen nicht ausgewichen, sondern gemeinsam gestellt und erkundet wurden.
Für das Team des Fachbereichs Katechese und Spiritualität, mit der Unterstützung von Daniel Könen und Christiane Heite, war der Einsatz in Würzburg ein eindrucksvolles Erlebnis. Die Kombination aus dem historischen Ausstellungsort mit den beeindruckenden Fensteröffnungen des Künstlers Georg Meistermann, den berührenden Begegnungen und der Offenheit der Menschen für diese Themen machte den Katholikentag zu einem unvergesslichen Ereignis. Einen besonderen Beitrag leistete dabei das Bestattungsunternehmen „Friede", das Urne und Sarg als Leihgabe zur Verfügung stellte und damit die Mitmachausstellung auf eindrucksvolle Weise bereicherte.
Wir sind dankbar, solch außergewöhnliche Tage erleben zu dürfen, die uns als Team und in unserem Auftrag tief berührt und bestärkt haben.
