Bernd Rustemeyer (Geschäftsführer der KJA Köln), Msgr. Robert Kleine (Stadt- und Domdechant), Hanz Thodam (Bläck Fööss), Katja Donnerstag (Pädagogische Ganztagsverantwortliche KJA Köln), Bömmel Lückerath (Urgestein der Bläck Fööss) und Alex Vesper (Bläck Fööss) stellen die Kampagne „Gemeinsam gegen die Kälte- #warmefööss“ vor.
Kein Kind sollte frierend durch den Winter gehen müssen. Mit diesem gemeinsamen Anliegen startet die Katholische Jugendagentur Köln (KJA Köln) in die neue Saison ihrer Winterhilfe #warmefööss. Gemeinsam mit dem Kölner Stadt- und Domdechanten Msgr. Robert Kleine, Bläck Fööss-Urgestein Bömmel Lückerath und den aktuellen Bläck Fööss-Mitgliedern Alex Vesper und Hanz Thodam sowie Vertreter*innen aus der pädagogischen Praxis setzt die KJA Köln ein Zeichen für Solidarität mit Kindern und Jugendlichen in Köln und dem Rhein-Erft-Kreis.
Die Winterhilfe #warmefööss unterstützt junge Menschen, deren Familien die Kosten für notwendige Winterkleidung und weitere dringend benötigte Hilfen nicht allein tragen können. Durch Spenden werden warme Jacken, wetterfeste Schuhe und weitere unkomplizierte Unterstützungsleistungen finanziert.
„Mir ist es wichtig, dass jedes Kind in Köln wärm Fööss hat, keine kalt Fööss und schon gar nicht Bläck Fööss. Deshalb habe ich die Schirmherrschaft für #warmefööss sehr gerne übernommen“, sagte Msgr. Robert Kleine beim Pressegespräch. „Gerade in Zeiten, in denen viele Familien finanziell stark belastet sind, braucht es Menschen und Institutionen, die Verantwortung übernehmen und zusammenstehen. Mit einem kleinen Beitrag kann konkret geholfen werden und Kinder kommen warm durch den Winter.“
Die aktuelle Situation vieler Kinder und Jugendlicher wurde beim Pressegespräch auch aus pädagogischer Sicht beleuchtet. Katja Donnerstag, Pädagogische Ganztagsverantwortliche an der Trude-Herr-Gesamtschule, berichtete von den konkreten Auswirkungen finanzieller Notlagen im Alltag.
„Wir erleben immer wieder, dass Kinder und Jugendliche mit zu dünnen Jacken oder ungeeignetem Schuhwerk in die Schule kommen. Oft genügt eine kleine, schnelle Unterstützung, um eine große Belastung von den Familien zu nehmen. Genau das macht #warmefööss so wertvoll“, erklärte Donnerstag.
Die KJA Köln setzt bewusst auf schnelle und unbürokratische Hilfe. Unterstützungsanfragen können unmittelbar aus den Einrichtungen herausgestellt werden, damit Hilfe genau dort ankommt, wo sie benötigt wird.
„#warmefööss ist gelebte Solidarität“, betonte Bernd Rustemeyer, Geschäftsführer der KJA Köln. „Wir erleben einen steigenden Unterstützungsbedarf. Gleichzeitig wissen wir, wie viel eine konkrete Hilfe bewirken kann. Nicht nur durch warme Kleidung, sondern auch mit den sozialen Aspekten. Sie dürfen sich selbstständig Kleidung und Schuhe aussuchen und tragen diese voller Stolz.“
Unterstützung erhält die Aktion auch von Bömmel Lückerath und der Band Bläck Fööss, die sich seit vielen Jahren für soziale Projekte in Köln engagieren.
„Köln ist eine Stadt mit großem Herz. Wenn wir gemeinsam dafür sorgen können, dass Kinder und Jugendliche gut durch den Winter kommen, dann sollten wir das auch tun. Deshalb unterstützen wir #warmefööss gerne“, sagte Bömmel Lückerath.
Auch Alex Vesper und Hanz Thodam aus der aktuellen Bandbesetzung sind begeisterte Unterstützer der Aktion. „#warmefööss ist eine direkte Hilfe für Kinder und Jugendliche und unterstützt dort, wo es dringend gebraucht wird.“
Mit der Schirmherrschaft von Msgr. Robert Kleine und der Unterstützung der Bläck Fööss möchte die KJA Köln das Thema Armut in unserer Region und die Folgen finanzieller Belastungen stärker in das Bewusstsein der Stadtgesellschaft rücken.
„Die Winterhilfe zeigt, was möglich wird, wenn Menschen Verantwortung füreinander übernehmen“, sagt Bernd Rustemeyer abschließend. „Jede Spende trägt dazu bei, einem Kind und jungen Menschen ganz konkret zu helfen.“
