KJA Köln kompakt 2025
Liebe Leser*innen,
im Mittelpunkt unseres Handelns steht der junge Mensch – mit all seinen Träumen, Fragen und Herausforderungen. Das Jahr 2025 hat einmal mehr verdeutlicht: In einer Welt im Wandel ist eine Begleitung von jungen Menschen entscheidend, die aufmerksam zuhört und Räume schafft, in denen Entfaltung überhaupt erst möglich wird.
Unser Leitmotiv „Gutes verlässlich tun“ ist für die täglich rund 10.000 uns anvertrauten jungen Menschen wichtiger denn je. Orientiert an christlichen Werten übernehmen unsere 680 Mitarbeitenden in 104 Einrichtungen und Projekten an Rhein und Erft Verantwortung. Wir bauen Brücken zwischen Lebenswelten, um soziale Gerechtigkeit und echte Perspektiven erlebbar zu machen.
Auf den folgenden Seiten erhalten Sie Einblicke in die Arbeit der KJA Köln. Diese Berichte zeigen, was geschieht, wenn Teilhabe und Chancengleichheit junge Menschen wirklich stärken: Sie gewinnen an Selbstvertrauen, übernehmen Verantwortung und gestalten Gemeinschaft aktiv mit. Diese Erfahrungen sind weit mehr als bloßes „Mitmachen“ – sie sind der Schlüssel für persönliches Wachstum und nachhaltigen gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die zuverlässige Vernetzung mit unseren Förder*innen und Partner*innen und die fachliche Weiterentwicklung unserer Projekte ermöglichen es uns, jungen Menschen ein festes Fundament zu bieten. In dieser Verantwortung bleiben wir beständig an ihrer Seite – heute und morgen als Kern unseres christlichen und sozialen Auftrags.
Herzlichst
Bernd Rustemeyer
Stöbern Sie durch unsere Berichte und gewinnnen Sie Eindrücke unserer täglichen Arbeit mit ca. 10.000 Kindern und jungen Menschen an Rhein und Erft.
Stand: 24. Februar 2026

Unsere Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) findet in stationären Einrichtungen, z.B. in Jugendeinrichtungen/Offenen Türen sowie in offenen Treffs, in aufsuchender und mobiler Form statt. Wir bieten jungen Menschen Freiräume und geben ihnen Raum für Erfahrungen und Selbstbildung. Wir helfen bei der Organisation sinnvoller Freizeitgestaltung und bei gesellschaftlichen Herausforderungen.

JuZe4Teens - Graffiti Projekt JuZe4Teens
Kreativ, bunt und nachhaltig: Im Jugendzentrum JuZe4Teens fanden 2025 gleich zwei Graffiti-Workshops im Rahmen des Kulturrucksack NRW statt. Kinder und Jugendliche gestalteten Räume, Kleidung und Taschen – und setzten dabei ihre eigenen Ideen kunstvoll in Szene.
Graffiti trifft Jugendkultur – Kreative Selbstverwirklichung im JuZe4Teens
Auch im Jahr 2025 drehte sich im Jugendzentrum JuZe4Teens wieder alles um Kreativität, Ausdruck und Gemeinschaft.
Im Rahmen des Kulturrucksack NRW fanden gleich zwei Graffiti-Projekte statt, bei denen Kinder und Jugendliche die Möglichkeit hatten, neue künstlerische Techniken kennenzulernen und ihre eigenen Ideen sichtbar zu machen. Ziel des Projekts war es, jungen Menschen Raum für kreative Selbstverwirklichung zu bieten, ihre Persönlichkeit durch Kunst auszudrücken und gleichzeitig den bewussten Umgang mit Materialien zu fördern.
Unter pädagogischer und künstlerischer Anleitung entwickelten die Teilnehmenden eigene Entwürfe, erprobten verschiedene Sprühtechniken und setzten ihre Motive in Teamarbeit um. Dabei wurden nicht nur Kreativität und handwerkliches Geschick, sondern auch Selbstständigkeit, Sprache, Teamfähigkeit und Nachhaltigkeitsbewusstsein gestärkt.
Projekt 1: Graffiti im Jugendzentrum – Sommerferien 2025
Vom 05. bis 08. August 2025 verwandelte sich das JuZe4Teens in ein buntes Atelier. Insgesamt 14 Kinder und Jugendliche nahmen am viertägigen Workshop teil. Besonders war in diesem Jahr, dass der Medienraum des Jugendzentrums gemeinsam neugestaltet wurde – und auch Besucher*innen des offenen Bereichs spontan mitmachen konnten.
Diese offene Struktur sorgte für eine lebendige, inklusive Atmosphäre, in der feste Teilnehmende und spontan Mitmachende gleichermaßen voneinander lernten. Nach einer Einführung durch den Künstler Marcel Prescha (marcel_rymone) in die Geschichte der Graffiti-Kultur und Sicherheitsaspekte des Sprayens entwarfen die Jugendlichen eigene Skizzen, diskutierten Gestaltungsideen und brachten sie anschließend auf die Wand.
Entstanden ist ein farbenfrohes Gesamtkunstwerk, das den Zockerraum nachhaltig verschönert und den Jugendlichen das Gefühl gibt, ein Stück ihrer eigenen Identität im Jugendzentrum zu hinterlassen.
„Das Beste war, dass wir einfach ausprobieren durften“, erzählte ein Teilnehmer stolz. Diese kreative Freiheit, kombiniert mit professioneller Begleitung, machte den Workshop zu einem echten Highlight der Sommerferien.
Projekt 2: Graffiti und Upcycling – Herbstferien 2025
Im zweiten Workshop, der vom 14. bis 17. Oktober 2025 stattfand, stand das Thema „Upcycling“ im Mittelpunkt. Zwölf Jugendliche gestalteten alte Kleidung, Schuhe und Jutebeutel neu – mit Spraytechniken, Schablonen und Textilfarben.
Neben der künstlerischen Gestaltung lernten die Teilnehmenden durch den Künstler Dirk Schmidt (cptn.kirk77), wie sich Nachhaltigkeit und Kreativität verbinden lassen. Aus scheinbar alten oder ausgedienten Materialien entstanden individuelle Kunstwerke, die sowohl Ausdruck von Persönlichkeit als auch ein Statement für umweltbewusstes Handeln waren.
Gerade ältere Jugendliche zeigten großes Interesse an diesem Ansatz, der Kunst in den Alltag integriert und gleichzeitig ein Zeichen gegen Wegwerfmentalität setzt.
Fazit
Mit den beiden Graffiti-Projekten 2025 gelang es dem JuZe4Teens erneut, jungen Menschen kreative Erfahrungsräume zu eröffnen, Selbstbewusstsein zu stärken und nachhaltige Denkweisen zu fördern.
Das Jugendzentrum wurde durch die entstandenen Kunstwerke nicht nur optisch bereichert, sondern auch symbolisch – als Ort, an dem Jugendliche Spuren hinterlassen, Gemeinschaft erleben und ihre Zukunft mitgestalten.

Eine Woche raus – und viel mitgenommen
Haus der Jugend - Osterfreizeit Föhr - „Gemeinschaft erleben – Jugendliche der OT Haus der Jugend auf Föhr“
Jugendreise nach Wyk auf Föhr als Erfahrungsraum für Selbstständigkeit und Gemeinschaft
Raus aus dem Alltag, rein in die frische Meeresluft: In den Osterferien 2025 brachen 21 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren zu einer Freizeit auf der Nordseeinsel Föhr auf. Was zunächst wie klassischer Urlaub klingt, wurde schnell mehr – eine Zeit für neue Freundschaften, für Selbstständigkeit und gemeinsames Erleben. Organisiert von der offenen Kinder- und Jugendeinrichtung OT Haus der Jugend und gefördert durch den Pfarrverein Zur Heiligen Familie wurde die Reise zu einem Erfahrungsraum, der über schöne Erinnerungen hinaus Spuren hinterlässt.
„So lange war er noch nie alleine unterwegs“, sagte eine Mutter beim Abschied am Kölner Hauptbahnhof. Für viele Familien war es der erste Moment des Loslassens – für die Kinder und Jugendlichen ein bedeutender Schritt in Richtung Selbstständigkeit. Ob das selbstgepackte Gepäck, die Orientierung im fremden Umfeld oder die Verantwortung für den eigenen Tagesablauf: All das wurde im geschützten Rahmen dieser Reise mit pädagogischer Begleitung ausprobiert.
Untergebracht war die Gruppe in einer freundlich geführten Jugendherberge, nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt. Das malerische Nordseestädtchen Wyk auf Föhr bot mit der kilometerlangen Promenade, dem Fischmarkt, dänischem Eis und den typischen Reetdach-Häusern einen besonderen Rahmen für die Freizeit: maritim, überschaubar und zugleich voller kleiner Entdeckungen.
Ob beim Bummeln durch die Gassen oder beim Sonnenuntergang am Meer – es gab viele Gelegenheiten, Inselatmosphäre zu erleben und einfach mal durchzuatmen.
Das Programm vor Ort bot eine ausgewogene Mischung aus Aktivität und Freiraum: Vom Bernsteinschleifen über Strandspiele und Kartfahren bis zu gemütlichen Abenden im Gruppenraum konnten die Teilnehmenden nicht nur neue Erfahrungen sammeln, sondern auch mitentscheiden. „Ich fand’s cool, dass wir entscheiden durften, worauf wir Bock hatten“, sagte ein 15-jähriger Teilnehmer. Diese Mitbestimmung war kein Zufall, sondern Ausdruck des pädagogischen Konzepts: Jugendlichen Freiräume ermöglichen und sie ernst nehmen in ihren Bedürfnissen.
Im Zentrum der Reise stand auch das soziale Miteinander. Freundschaften wurden geknüpft, neue Kontakte entstanden über Altersgrenzen hinweg. Die Atmosphäre war offen, respektvoll und zugewandt – geprägt von gegenseitiger Unterstützung und einem wertschätzenden Umgang. Besonders im gemeinsamen Alltag zeigte sich, wie die Gruppe zusammenwuchs: beim Spielen, Reden oder einfach beim entspannten Zusammensein im Gruppenraum. Dieser wurde schnell zum Lieblingsort vieler Teilnehmenden – ein Platz für Gemeinschaft, Gespräche und kleine Pausen vom Programm.
Neben Spaß und Zusammenhalt war für viele auch die individuelle Freiheit von Bedeutung – das Bewusstsein, eigene Bedürfnisse äußern zu dürfen und Rückzugsräume zu haben. Dieses Vertrauen prägte die gesamte Freizeit und stärkte das Gefühl, ernst genommen zu werden und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.
Für die pädagogischen Mitarbeitenden war genau das einer der zentralen Erfolge der Fahrt:
„Wir haben erlebt, wie Jugendliche Verantwortung übernehmen, füreinander da sind und eigene Entscheidungen treffen. Genau das macht solche Freizeiten so wertvoll – sie schaffen echte nachhaltige Lernräume fürs Leben.“
(Dirk Volmer, Einrichtungsleitung OT Haus der Jugend)
Dank der Förderung des Pfarrvereins Zur Heiligen Familie wäre für einige Teilnehmende eine solche Reise sonst finanziell nicht möglich gewesen. Die Unterstützung schuf für viele Kinder und Jugendliche die Chance, neue Erfahrungen zu machen und Erlebnisse zu teilen, die ihnen sonst verwehrt geblieben wären.
Was bleibt, ist mehr als eine Erinnerung an Strand und Spiele. Die Jugendlichen kehrten mit gestärktem Selbstbewusstsein zurück, mit dem Gefühl, Verantwortung getragen zu haben, Freundschaften geschlossen zu haben – und vor allem: Teil einer echten Gemeinschaft gewesen zu sein.
„Ich hab‘ gemerkt, dass ich mehr kann, als ich dachte“, fasste ein 12-jähriger Teilnehmer zusammen.
Der Dank gilt dem Pfarrverein Zur Heiligen Familie, der nicht nur eine Freizeit ermöglichte, sondern einen Erfahrungsraum, der Jugendlichen guttut – besonders in einer Zeit, in der echte Begegnungen und vertrauensvolle Räume selten geworden sind.
10 Jahre Support51 – Wir kämpfen, weil wir gebraucht werden.
Zehn Jahre Support51 – zehn Jahre offene Tür zum Zuhören, Kickern, Tischtennis spielen, Kochen, Beraten und für unzählige Begegnungen - und besonders 10 Jahre echte gelebte Inklusion und Demokratieerziehung.
Was 2015 als Verbundseinrichtung und Zweigstelle für die Area51 in Buchforst und die TeeNTown in der Stegerwaldsiedlung begann, ist im Laufe der Jahre zu einem wichtigen Ort im Stadtteil Köln-Mülheim geworden. Das Support51 ist ein Platz, an dem man einfach sein darf, wo man gesehen wird, wo Ideen wachsen dürfen und Partizipation und Teilhabe gelebt werden.
Unser 10-jähriges Bestehen wurde natürlich gefeiert. Das Fest war wie die Besucher*innen und die Einrichtung selbst- bunt und offen. Es waren ungefähr 150 Menschen vor Ort, um die Jugendlichen, die Inklusion und das Support51 zu feiern und sichtbar zu machen.
Das Jubiläumsfest feierten wir mit aktuellen Besucher*innen, vielen Ehemaligen, Unterstützer*innen, Kooperationspartner*innen, wie unsere Kolleg*innen vom anyway e.V. und der Lebenshilfe Köln e.V., sowie zahlreichen Personen aus , Politik und Verwaltung. Zu unserem Glück durften wir den Bürgermeister Dr. Ralf Heinen und den Stadtratskandidaten Hüseyin Karabacak bei uns begrüßen.
Es gab Musik, gutes Essen, jede Menge gute Stimmung und schöne Begegnungen. Das Fest war ein voller Erfolg, welches besonders von den Jugendlichen als „schöner Tag, an dem man gesehen wurde“ reflektiert wurde.
Trotzdem lag über der Freude auch ein Hauch Wehmut. Ende 2024 wurde das Support51 durch die starken Kürzungen der Stadt Köln im Bereich der sozialen Zuschüsse stark getroffen, so dass eine komplette Fachkraftstelle weggefallen ist und die Einrichtung nur noch eine Stelle hat.
Eine Nachricht, die das Team und viele benachteiligte junge Menschen, im Besonderen Jugendliche mit Handicap, besonders stark getroffen hat. Gerade weil die Einrichtung in einem Stadtteil liegt, in dem verlässliche Freizeit – und Beratungsangebote so wichtig sind, ist dieser Schritt schwer nachvollziehbar und im hohen Maße demokratiegefährdend. Der Wegfall dieser Stelle hat weitreichende Konsequenzen für die Kinder und Jugendlichen im Stadtteil Mülheim und verwehrt ihnen den kontinuierlichen und dringend benötigten Zugang zu Hilfsangeboten.
Und doch war dieses Fest kein Abschiedsfest – sondern ein Zeichen von Zusammenhalt und Stärke. Von dem, was die letzten 10 Jahre gelebt wurde. Was die Jugendlichen sich dort aufgebaut haben- und was erhalten werden muss. Damit unsere Gesellschaft so bleibt, wie das Support51.
Offen und bunt.


Der Fachbereich Jugendsozialarbeit (JSA) unterstützt junge Menschen in besonderen Lebenslagen. Wir erarbeiten mit ihnen Perspektiven für ihre ganzheitliche Entwicklung. Dies passiert u.a. in der Schulsozialarbeit, über Einrichtungen des Jugendwohnens, der Jugendmigrationsarbeit und bei Beratungsangeboten der Berufshilfe.

Spiel und Spaß an der Schule für geistige Entwicklung Zum Römerturm
Abenteuer erleben - Lachen auf dem Schulhof,
bunte Farben in der Sonne und überall fröhliche Kinder und Jugendliche – so präsentierten sich die Ferienspiele 2025 an der Schule Zum Römerturm in Bergheim. Unter dem Motto „Abenteuer erleben – Spiel und Spaß am Römerturm“ boten sie in Kooperation mit der Maria-Montessori-Schule Brühl und dem Rhein-Erft-Kreis zwei Wochen voller Entdeckungen, Bewegung und Gemeinschaft.
Schon am Morgen herrschte geschäftiges Treiben: Beim gemeinsamen Frühstücksbuffet wurden Brote geschmiert, Obst geschnippelt und fröhlich geplaudert. Danach ging es los – hinein ins Abenteuer! Ob Basteln, Malen, Glasverzieren oder Häkeln, jedes Kind fand hier seine Lieblingsbeschäftigung. Auf dem Schulhof wurde gerannt, gelacht und geklettert, während andere Kinder mit Roller, Fahrrad oder Kettcar den Fahrzeugparcours eroberten. Wer Ruhe suchte, zog sich in den Snoezelenraum zurück und tankte neue Energie.
Mittags lockte der Duft frisch zubereiteter Mahlzeiten aus der Küche. Besonders das kreative „Gurkenkrokodil“ sorgte für große Augen und noch größere Begeisterung. Gestärkt ging es am Nachmittag weiter mit Wasserspielen, Straßenmalkunst und sportlichen Wettkämpfen – echte Ferienfreude pur!
Ein besonderes Highlight waren die Ausflüge: Im Tierpark Köln-Lindenthal konnten Rinder gestreichelt und Rehe bestaunt werden, während im Brückenkopfpark in Jülich beim Workshop „Das Leben der Bienen“ viel über Natur und Nachhaltigkeit gelernt wurde. Die Honigverkostung war ein ganz besonderes „Schmankerl“.
Die Ferienspiele stärkten Freundschaften, Teamgeist und Kreativität – und schenkten allen Beteiligten unvergessliche Momente.
Schon jetzt steht fest: Auch im nächsten Jahr soll das Abenteuer am Römerturm weitergehen – mit neuen Ideen, neuen Erlebnissen und ganz viel Spaß!

Kreative Begegnungen: Eltern und Kinder gestalten Graffiti-Kunst
Das Familiengrundschulzentrum (FGZ) der GGS Riphahnstraße begleitet seit 2020 Familien im Sozialraum Chorweiler. Als niedrigschwellige Anlaufstelle für Beratung, Bildung und Begegnung stärkt es die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus und unterstützt Familien in Erziehungs- und Bildungsfragen. Mit seinen Angeboten trägt das FGZ dazu bei, Kindern faire Bildungschancen zu ermöglichen und Eltern als verlässliche Bildungspartner*innen einzubeziehen.
Wie wirksam solche gemeinsamen Lern- und Erfahrungsräume sein können, zeigte der Eltern-Kind-Graffitiworkshop im November 2025. Elf Kinder aus den Stufen drei und vier nahmen gemeinsam mit einem Elternteil teil.
Zwei Erlebnispädagogen, beide professionelle Graffitikünstler, führten durch den dreieinhalbstündigen Workshop, der von der FGZ-Koordinatorin begleitet wurde.
Nach einer Einführung entwickelten Eltern und Kinder erste Skizzen und lernten Grundtechniken des Graffitis kennen. Die konzentrierte Atmosphäre zeigte eindrucksvoll, wie sehr gemeinsame Kreativarbeit Verbindungen stärkt und Eltern wie Kinder in ihren Kompetenzen wachsen lässt.
Nach einer kurzen Pause ging es bei sonnigem Herbstwetter hinaus auf den Schulhof. Ausgestattet mit Schutzkleidung, Masken und Spraydosen setzten die Familien ihre Ideen auf großen Leinwänden um. Die Ergebnisse waren bunt, vielfältig und sehr persönlich. Ein sichtbares Zeichen dafür, wie Kreativität, Mut und gemeinsames Handeln zusammenwirken können.
Alle Kunstwerke durften am Ende mit nach Hause genommen werden. Einige Teilnehmende zeigten große Freude daran, etwas Neues auszuprobieren: „Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas kann!“ (Schülerin, 3. Klasse, 9 Jahre)
Ein herzlicher Dank gilt den beiden Künstlern für ihre engagierte und wertschätzende Begleitung.

JMD KJA Köln – Jugendsozialarbeit in Europa stärken
Der Jugendmigrationsdienst Köln (jmd Köln) der KJA Köln übernimmt bis zum Ende des Projekts im August 2026 eine bedeutende Rolle beim zweijähriges Erasmus+-Projekt WAVE II („Wie steht’s mit Demokratiebildung, Partizipation und der Vermittlung europäischer Werte im Kontext interkultureller Jugendsozialarbeit?“) mit Partnerschaften aus Italien, Griechenland, Serbien und Deutschland.
Im Rahmen von Jugendsozialarbeit werden passende Angebote der Demokratiebildung für und mit jungen Menschen, insbesondere mit Migrationsgeschichte, entwickelt. Die erarbeiteten innovativen Methoden unterstützen sowohl Fachkräfte als auch die Träger von Jugendsozialarbeit bei der Umsetzung von Angeboten im Themenfeld der Demokratiebildung.
Bereits 2025 wurden gemeinsam mit der Organisation „Jama Nyeta“ Workshops unter Beteiligung junger Menschen umgesetzt. Ergebnisse sind u. a. auf dem YouTube-Kanal der KJA Köln sowie auf der Projektseite https://wave4youthwork.eu/projekte-events/ dokumentiert.
In weiteren transnationalen Treffen, Workshops und Jugend-Labs werden bis Mitte 2026 lokal anwendbare Konzepte und praktische Methoden erarbeitet, die zum Abschluss einen multimedialen Methodenkoffer entstehen lassen. Dieser wird im Sommer 2026 präsentiert.
Ziel ist es, gemeinsam mit jungen Menschen – besonders jenen mit internationaler Familiengeschichte – praxisnahe Angebote der Demokratiebildung zu entwickeln und Fachkräfte mit innovativen Methoden zu stärken.
Die KJA Köln stärkt ihre Rolle als innovative Trägerin in der Jugendsozialarbeit, indem sie sich über diese Form von Angeboten für Diversität und Teilhabe stark macht. WAVE II schafft Raum für Austausch, erprobt neue Ansätze sozialer und politischer Bildung und sensibilisiert für Werte wie Solidarität, Vielfalt und Gleichberechtigung. Zugleich fördert das Projekt die Vernetzung zwischen Einrichtungen und setzt Impulse für nachhaltige Qualitätsentwicklung. Die entwickelten Materialien sollen in Beratungs-, Gruppen- und Projektarbeit einfließen und Wirkung über die Projektlaufzeit hinaus entfalten.
Das stärkt Köln, das stärkt Europa.

Was möglich wird, wenn jemand hinschaut: Semeres Weg in den Metallberuf
Marcel Pitsch | Kalker Jugendbüro
Ich hatte das Privileg, mit Semere A. zu sprechen, einem Teilnehmer im Kalker Jugendbüro. Schon nach wenigen Minuten war klar, dass hier kein „Problemfall“ sitzt, sondern ein wacher, humorvoller und entschlossener junger Mensch.
Semere hat seinen Hauptschulabschluss geschafft. Der Versuch, einen höheren Abschluss zu erreichen, scheiterte. Danach folgten Praktika und kurze Jobs in der Metallbearbeitung, die jedoch durch schlechte Auftragslage nicht weitergeführt wurden. Dadurch gab es Lücken in seinem Lebenslauf, obwohl er ununterbrochen versuchte „dranzubleiben“.
Auf dem Papier scheint Semeres Profil wenig vielversprechend: niedriger Schulabschluss, längere Arbeitslosigkeit und wiederholte Maßnahmen, bei denen selten auf seine Interessen und Fähigkeiten eingegangen wurde. Stattdessen erhielt er Vorgaben, die nicht zu ihm passten.
Semere ist jung und allein aus Eritrea geflüchtet. Hier hat er kaum Netzwerke, unterstützt jedoch seine Familie finanziell. Dazu kamen Zukunftsängste, Auseinandersetzungen mit dem Jobcenter und Phasen, in denen das Geld nicht für Essen reichte.
Im Kalker Jugendbüro veränderte sich sein Leben nicht sofort, aber er fand einen Raum für seine Ideen und Wünsche, ohne auf seine Defizite reduziert zu werden. Fragen wie „Was willst du?“, „Wie stellst du dir deine Zukunft vor?“ und „Wo können wir dich unterstützen?“ standen im Mittelpunkt. Bewerbungen wurden überarbeitet, Gespräche vorbereitet und er traf selbst die Entscheidungen. Das Jugendbüro wurde zu einem Ort, an dem jemand gemeinsam mit ihm auf seinen Weg schaute, ohne nur auf die Einträge in seinen Akten zu achten.
Inzwischen macht Semere eine Ausbildung im Metallbereich, was für ihn Stabilität bedeutet. Er hat erfahren, dass Ausdauer sich lohnt, auch wenn vieles dagegenspricht. Ein Satz aus dem Interview bleibt mir besonders im Gedächtnis: „Jeder braucht mal Hilfe, auch der Bundeskanzler.“ Das zeigt Humor, aber auch eine klare Beobachtung: Hilfe zu brauchen ist normal – sie rechtzeitig und passend zu bekommen, ist keine Selbstverständlichkeit. Semeres Geschichte zeigt, wie viel junge Menschen aus eigener Kraft leisten und wie wichtig es ist, auf Strukturen zu treffen, die sie dabei unterstützen.

Gruppenstunden, Ferienfahrten, Aktionen, Ministrant*innen, Jugendverbände – die Angebote der kirchlichen Jugendarbeit vor Ort sind vielfältig und bunt! Unsere Jugendreferent*innen des Fachbereiches territoriale und verbandliche Jugendarbeit (TUV) begleiten Jugendgruppen und verantwortliche Menschen vor Ort und bieten Aktionen, Beratung und Qualifizierung.

#momentaufnahme - Wenn wir bei euch sind!
Unter dem Hashtag #momentaufnahme startete nach den Sommerferien unsere Instagram-Aktion, die genau diesen Namen trägt. Jeden Mittwoch erscheint auf unserem Instagram-Kanal jugendleiter_in ein neues Foto – aufgenommen an einem Ort in Köln oder im Rhein-Erft-Kreis, der uns an die Gruppen, Aktionen oder Begegnungen erinnert, die wir im Laufe der Zeit erleben durften. Manchmal sind es bekannte Treffpunkte, Kirchen oder Pfarrheime, manchmal eher unscheinbare Ecken, an denen wir fast automatisch vorbeikommen, wenn wir unterwegs zu den Jugendgruppen sind.
So entsteht Woche für Woche eine wachsende Sammlung kleiner Momente. Hinter jedem Bild steckt eine Botschaft: Wir sehen euch. Wir sind bei euch. Wir kommen zu euch.
Diese Aktion ist ein Beispiel unserer Art zu sagen: Eure Arbeit zählt. Denn was die ehrenamtlichen Jugendleiter*innen leisten, ist alles andere als selbstverständlich. Sie planen, begleiten, hören zu, übernehmen Verantwortung und gestalten Räume, in denen Gemeinschaft, Glaube, Kreativität und Spaß gelebt werden können. Sie schenken ihre Zeit – und diese Zeit prägt die Kinder und Jugendlichen nachhaltig.

Mit #momentaufnahme wollten wir genau das sichtbar machen. Wir haben die Gruppen getaggt, um ihre Geschichten miteinander zu verknüpfen – ein digitales Netz aus Begegnungen, das zeigt, wie lebendig katholische Jugendarbeit ist. Nach und nach entsteht ein buntes Mosaik aus Eindrücken:
Begegnungen, Lagerfeuer, Kapellen, Spielplätze, Pfarrheime, Wiesen, Eisdielen und vieles mehr. Jeder Post erzählt ein Stück davon, wie vielfältig Jugendarbeit ist – und wie viele Menschen sich Tag für Tag engagieren, damit sie gelingt.
Am Ende des Jahres 2025 blicken wir auf 17 Posts zurück – kleine Einblicke in das große Ganze der ehrenamtlichen Jugendarbeit in Köln und im Rhein-Erft-Kreis. Doch die Aktion ist mehr als eine reine Social-Media-Reihe. Mit #momentaufnahme wollen wir nicht nur posten, sondern zeigen, dass wir miteinander unterwegs sind.Und genau das bleibt auch über das Jahr hinaus unser Ziel: Jugendarbeit sichtbar machen, vernetzen, stärken und wertschätzen.

Ministrant*innen-Romwallfahrt 2025
Aus Sicht des Jugendreferenten Julian (Jugendreferent vor Ort in Kerpen)
Julian Eßer ist seit 2022 als „Jugendreferent vor Ort“ in Kerpen unterwegs. Bei diesen Stellen fungiert die KJA Köln als Trägerin und übernimmt die fachliche Beratung, Unterstützung sowie Begleitung.
Die Finanzierung erfolgt durch die jeweiligen Kirchengemeinden vor Ort. Am Beispiel des Berichtes von Julian zur Romwallfahrt 2025 wird deutlich, wie wertvoll diese Investition sein kann.
Vom 12. bis 18. Oktober 2025 fand in der ersten Herbstferienwoche die diözesane Ministrant*innen-Romwallfahrt des Erzbistums statt. Rund 2.000 Ministrant*innen aus 78 Gruppen machten sich in 29 Reisebussen auf den Weg in die Ewige Stadt. Unsere Gruppe bestand aus 34 jungen Menschen aus der pastoralen Einheit Kolpingstadt Kerpen sowie mir, Julian, als Jugendreferent vor Ort.
Schon vor der Fahrt habe ich mich sehr über die Zusammensetzung unserer Gruppe gefreut und war überrascht von ihrer Größe. Aus neun der zehn Pfarreien hatte sich mindestens eine Person angemeldet – teilweise sogar ohne Bekannte aus der eigenen Gemeinde. Knapp die Hälfte unserer Gruppe war zudem noch nie in Rom. Für mich selbst war es zwar nicht der erste Besuch in der Ewigen Stadt, jedoch das erste Mal in diesem Rahmen und das erste Mal mit der Verantwortung für eine Gruppe dieser Größe.
Viele Teilnehmende– mich eingeschlossen – waren von den „großen“ Programmpunkten -auf angenehme Weise- überwältigt: die Eröffnungsmesse in der Lateranbasilika, die Lichterprozession in den Vatikanischen Gärten und die Abschlussmesse in St. Paul vor den Mauern. In unserem kleinen, von Jugendlichen geführten Reiseblog wurden diese Veranstaltungen als „krass“ (Mia, 15 Jahre) oder „für jeden etwas Besonderes“ (Robin, 16 Jahre) beschrieben.
Neben dem großen gemeinsamen Programm konnten wir unsere Zeit in Rom auch in unserer Gruppe oder in Kleingruppen gestalten. Über zwei gemeinsame Restaurantbesuche und der exklusiven Stadtführung mit dem Diözesanjugendseelsorger Tobias Schwaderlapp hinaus nutzten wir die verbleibende Zeit, um die Stadt zu erkunden. Diese gemeinsamen Aktivitäten stärkten die Gruppe und halfen allen, sich besser kennenzulernen.
Die Wallfahrt bot allen Teilnehmer*innen die Möglichkeit, Glauben und Gemeinschaft auf besondere Weise zu erleben und zu vertiefen. Sie schuf neue Perspektiven und Erinnerungen, die lange nachwirken werden. „Jeder kann etwas davon im Herzen mitnehmen“ sagte Lioba (Ministrantin, 16 Jahre).
Als verantwortlicher Begleiter war ich froh, dass die Fahrt so reibungslos verlief: Niemand ging verloren, niemand wurde verletzt, und alle, die einmal im falschen Bus saßen, fanden rechtzeitig zurück zur Gruppe und kamen glücklich wieder in Kerpen an.

FERIEN ZU HAUSE - Über 1.000 Kinder und Jugendliche – 13 Standorte in Köln und dem Rhein-Erft-Kreis – 114 Tage Ferienprogramm.
Kurz: Das war FERIEN ZU HAUSE 2025.
Diese Zahlen bilden die Statistik ab, doch dahinter steckt weit mehr – besonders in diesem Jahr.
Mit großem, meist ehrenamtlichem Engagement haben die Teams erneut vielseitige Ferienprogramme gestaltet. Von montags bis freitags standen Naturerlebnisse vor Ort, Ausflüge ins Umland sowie kreative und actionreiche Spielaktionen auf dem Programm. Überall zeigte sich: FERIEN ZU HAUSE lebt vom Einsatz und der Begeisterung der Menschen, die es tragen. FERIEN ZU HAUSE ist ein zuverlässiges Betreuungsangebot, das in Kooperation von Kirchengemeinden oder Jugendzentren und der KJA Köln stattfindet.
Ein Beispiel dafür ist Rath-Heumar: Dort war in diesem Jahr das Technische Hilfswerk (THW) zu Gast und stellte den Kindern einen Einsatzwagen vor – ein Highlight, das lange in Erinnerung bleibt. Mehr als 100 Kinder nahmen hier teil, doch der Bedarf war sogar noch größer. „Wir haben eine Warteliste von über 80 Personen“, berichtete Alexandra Hein, Teil des Kernteams und Gemeindereferentin. Auch an anderen Standorten zeigte sich ein ähnliches Bild: Die Nachfrage nach verlässlichen, kostengünstigen Betreuungsangeboten außerhalb der offenen Ganztagsschulen wächst weiterhin.
Der Fachbereich Territoriale und verbandliche Jugendarbeit unterstützt die Teams vor Ort in der Planung und Organisation sowie in der Qualifikation der Leiter*innen. Dadurch wird FERIEN ZU HAUSE an allen Standorten zu einer wiedererkennbaren Maßnahme – ein Format, das im gesamten Kölner Stadtgebiet und im Rhein-Erft-Kreis für Verlässlichkeit, Qualität und Teilhabe steht.
Dass die Maßnahmen finanziell abgesichert sind, ist keine Selbstverständlichkeit. Zwar werden die Kosten durch Zuschüsse des Ferienhilfswerks der Stadt Köln gedeckt, doch zum Jahresende 2024 war dies zunächst unklar. Ein Verwaltungsentwurf sah die vollständige Streichung der Zuschüsse vor – mit gravierenden Folgen. Die Gemeinden hätten die Finanzierung selbst tragen müssen, was letztlich bedeutet hätte, dass nur jene FERIEN ZU HAUSE hätten nutzen können, die es sich leisten können. Manche Maßnahmen wären gar nicht möglich gewesen. Eine solche soziale Auslese widerspricht dem Grundgedanken des Angebots und dem Anspruch eines gerechten, integrativen Kölns.
Denn der wahre „Nutzen“ des Ehrenamts lässt sich nicht an einer einzelnen Maßnahme messen – und auch nicht an der Lautstärke, mit der manche bei Demonstrationen auftreten. Ehrenamt zeigt sich im Alltag, in verlässlicher Beziehungsarbeit über Jahre hinweg, im Sozialraum, in dem Kinder groß werden und Jugendliche sich entwickeln. Es zeigt sich im Moment, wenn aus ehemaligen Teilnehmenden selbst Leiter*innen werden und die Arbeit weitertragen.
Jeder Euro, der in kostendeckende Maßnahmen fließt, wird durch den Einsatz der Ehrenamtlichen vervielfacht – im Wert, in der Wirkung und im gesellschaftlichen Gewinn.
Dieses Engagement ist unbezahlbar. Und genau das gilt es zu bewahren.

Unser Fachbereich Jugendhilfe und Schule (JHS) verbindet die Schule mit außerschulischer Bildung. Wir wollen Schüler*innen in ihrer Entwicklung fördern und helfen, Benachteiligungen zu verringern. Dazu liegt uns und der Schule der staatliche und gesellschaftliche Auftrag für Erziehung, Bildung, Betreuung und Förderung zugrunde.

Erfolgreiche Klausurtagung der KJA Köln-OGS-Leitungen
Zum Jahresende 2025 fand eine besondere und richtungsweisende Klausurtagung unserer OGS-Leitungen aus Köln und dem Rhein-Erft-Kreis statt. Für zwei Tage kamen die Teilnehmer*innen zusammen, um in ruhiger Atmosphäre den idealen Rahmen für einen intensiven Austausch und professionelle Weiterentwicklung zu nutzen.
Ein gelungener Auftakt
Die Klausur begann mit einem herzlichen Empfang, der schon die erste Gelegenheit zum Ankommen, Netzwerken und zum ersten informellen Austausch über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen in der Offenen Ganztagsschule bot. Der Vormittag mit dem ersten Workshop stand ganz im Zeichen des Impulses zum Thema „Meine vielen Rollen“ in der Arbeit. Die Leitungen setzten sich intensiv mit ihren unterschiedlichen Funktionen und Rollen im OGS-Alltag auseinander – von Organisator*in über pädagogische Verantwortung bis hin zur Rolle als Teamleitung. Der Workshop bot zahlreiche praxisnahe Anregungen und förderte einen regen Dialog. Um den ereignisreichen ersten Tag mit einer guten Portion Teamgeist abzurunden, trafen sich alle Teilnehmenden zu einem gemeinsamen Kegelabend. In entspannter Atmosphäre wurde gelacht, gespielt und die Gelegenheit genutzt, sich auch abseits der Arbeitsebene besser kennenzulernen. Das stärkte nicht nur die Gemeinschaft, sondern sorgte auch für die notwendige Leichtigkeit nach einem intensiven Arbeitstag.
Der zweite Tag der Klausurtagung widmete sich einem zentralen organisatorischen Thema: der Dokumentation in der OGS. In verschiedenen Arbeitsphasen wurden bestehende Verfahren analysiert, neue Ansätze diskutiert und Möglichkeiten zur Vereinheitlichung erarbeitet. Viele der Diskussionen zeigten, dass hier ein großes Potenzial für effiziente und transparente Arbeitsprozesse liegt. Der fachliche Austausch war lebendig, konstruktiv und geprägt von dem Ziel, die Qualität der Offenen Ganztagsschule weiter zu stärken.
Fazit
Die Klausurtagung 2025 war für alle gewinnbringend und unterstützend in der täglichen Arbeit. Sie bot Raum für Reflexion, Weiterbildung und kollegiale Unterstützung – und setzte damit wichtige Akzente für das kommende Jahr. Die Kombination aus fachlicher Expertise, intensiver Teamarbeit und gemeinschaftlichen Aktivitäten wurde von allen Beteiligten sehr geschätzt und wird sicherlich nachhaltig wirken. Die Teilnehmenden gingen mit neuen Impulsen, klareren Strukturen und gestärkten Netzwerken auseinander.

Gemeinsam kreativ, sportlich und voller Spaß!
Sommerferien – Sonne, Bewegung und Genuss
Die Sommerferien standen ganz im Zeichen von Aktivität und Gemeinschaft in der OGS Riphahnstaße. Ein besonderes Highlight war die Einführung eines Fußballturniers, das jeden Freitag auf dem Fußballplatz oder in der Turnhalle stattfand. Hier traten die Kinder in bunt gemischten Teams gegeneinander an – Fairplay und Teamgeist waren dabei genauso wichtig wie der Spaß am Spiel. Im Anschluss sorgte eine wiederkehrende Tanzshow für zusätzliche Begeisterung: Die Kinder präsentierten ihre einstudierten Choreografien und ernteten großen Applaus ihrer Mitschüler*innen.
Auch kulinarisch gab es besondere Momente: Die beliebten Buffet-Tage unter dem Motto „Döner“, „Pizza“ und „BBQ“ verbanden dabei leckeres Essen mit spannende Gesprächen über Zutaten und Zubereitung der Speisen. Die Kinder durften bei der Zubereitung mithelfen und lernten dabei spielerisch etwas über gesunde Ernährung.
Natürlich kam die Kreativität nicht zu kurz: Es wurde viel gebastelt und gemalt, von sommerlichen Collagen bis hin zu kleinen Kunstwerken aus Naturmaterialien. Die Kinder konnten ihrer Fantasie freien Lauf lassen und stolz ihre Werke im Anschluss präsentieren.
Herbstferien – Farben, Kreativität und ein Hauch von Grusel
Die Herbstferien waren geprägt von herbstlichen Farben und dem großen Thema Halloween. Auch in diesen Ferien waren die Buffet-Tage ein Highlight in der OGS Riphahnstraße: Unter dem Motto „Halloween“ und „Kürbis“ gab es fantasievoll dekorierte Snacks und viel kleine Überraschungen. Die Kinder hatten großen Spaß daran, gemeinsam zu gestalten und zu genießen.
Das Fußballturnier blieb auch in den Herbstferien ein fester Bestandteil des Programms. Trotz kühlerer Temperaturen war die Begeisterung ungebrochen. Die Tanzshow nach den Spielen brachte wieder Bewegung und Freude in die Gruppe und sorgte für viele strahlende Gesichter.
Passend zur Jahreszeit wurde auch hier eifrig kreativ gebastelt: Kürbis-Dekorationen, bunte Blätterbilder und kleine Laternen entstanden in liebevoller Handarbeit. Auch das Malen spielte eine große Rolle – die Kinder setzten ihre Ideen in farbenfrohe Herbstbilder um.
Gemeinschaft und Freude im Mittelpunkt
Was beide Ferienwochen besonders machte, war die Mischung aus Bewegung, Kreativität und kulinarischen Erlebnissen. Die Kinder konnten sich ausprobieren, Neues lernen und vor allem gemeinsam Spaß haben. Das Fußballturnier und die Tanzshow stärkten den Teamgeist, die Buffet-Tage sorgten für Genuss und Gesprächsstoff und die Bastel- und Malangebote gaben Raum für Fantasie.

Inklusionsbegleitung wird zum Sachgebiet in der KJA Köln
Zum 01.08.2025 wurde die Inklusionsbegleitung bei der KJA Köln nach einem aufregenden ersten Jahr zum eigenen Sachgebiet im Fachbereich Jugendhilfe und Schule. Sachgebietsleiterin ist Miriam Segoviano mit den beiden Koordinationen Tina Buhrmester (KGS Am Portzenacker) und Philipp Iding (GGS Riphahnstraße).
Mit dem Schuljahr 2024/25 startete die KJA Köln die Inklusionsbegleitung an der KGS Am Portzenacker mit der Übernahme des dortigen inklusiven Pool-Modells. An der GGS Riphahnstraße begann ab Februar 2025 die Begleitung von Einzelfällen durch die KJA Köln. Seit Schuljahr 2025/26 ist dort die Inklusionsbegleitung im Pool-Modell gestartet. Parallel begann die Einzelfallbegleitung an der GGS Anna-Langohr-Schule. Langfristig soll auch dort das Pool-Modell für die Inklusionsbegleitung umgesetzt werden.
Aber was ist denn nun ein „Pool-Modell“ und was heißt „Einzelfallbegleitung“ in der Inklusionsbegleitung? In der Einzelfallbegleitung ist eine Person individuell für ein Kind zuständig, um das Kind zu unterstützen. Im Pool-Modell wird in einem Team gearbeitet und eine Koordination vor Ort in der Schule steht diesem Team vor. Jedes Inklusions-Kind hat auch hier eine Bezugsbegleitung. Ist diese Person aber mal verhindert, kann das Kind durch eine andere Person aus dem Team betreut werden.
So kann das Kind durchgehend am Schulleben teilnehmen. Werden mehrere Kinder in einer Klasse begleitet, kann ein*e Mitarbeiter*in auch für zwei Kinder zuständig sein, je nach Bedarfslage der einzelnen Kinder. Die Koordination hält den Kontakt zur Schule, zur OGS, zur Schulsozialarbeit, den Erziehungsberechtigten, den Ämtern und Therapeut*innen. Mit dem Wissen um alle Bedarfe der Kinder kann sie die Mitarbeitenden im Team optimal auf die Kinder in der Betreuung aufteilen.

KJA Köln Streetball-Cup an weiterführenden Schulen in Köln - Viel Jubel und keine Tränen!
An einem Tag im Sommer 2025 fand am Genoveva-Gymnasium der erste KJA Köln Streetball-Cup mit sechs „unserer“ Schulen, in denen die KJA Köln Trägerin der Ganztagsbetreuung ist, statt. Gespielt wurde in zwei getrennten Turnieren: eines für die Jahrgangsstufen 6/7 und eines für die Jahrgänge 9/10.
Nach einer kurzen Begrüßung ging es sofort los. Die Platte war voll, alle drängten sich um den Court, und die Luft schien zu brennen. Nicht nur wegen der Spannung, sondern auch wegen der Hitze und der Tatsache, dass die Halle kaum zu lüften war. Doch das interessierte niemanden. Überall sah man konzentrierte Gesichter. Es wurde gedribbelt, gelauert, abgecheckt. Jeder wusste: Gleich knallt’s. Zwei Spieler*innen stellten sich breit wie Müllcontainer links und rechts auf das Feld. Ein kurzer Blick, ein leises „Let’s go“ – und Zack! Die ballführende Person zog durch die enge Gasse, die Verteidiger*innen blieben wie angewurzelt stehen. Der Weg zum Korb? Offen wie ein Highway. Ein schneller Step, ein Wurf, und der Ball rauschte durchs Netz. Boom!
Solche Szenen gab es zuhauf. Es kamen so viele Talente zusammen, dass die Erwachsenen nur staunen konnten. Noch beeindruckender als das spielerische Niveau war jedoch die Fairness, die alle zeigten und die über allem stand. Da wurden Gegner*innen abgeklatscht, gelobt, respektvoll behandelt und ihnen mit echter Wertschätzung begegnet. Alles das, was man im Profifußball oder sogar in der E-Jugend oft vermisst, wurde hier selbstverständlich gelebt. Ein rundum schönes Erlebnis. Und tatsächlich: Am Ende gab es weder Streit noch Tränen, nur Jubel und das Gefühl nächstes Jahr wieder dabei sein zu wollen!
Teilnehmende Schulen:
- Genoveva-Gymnasium, Trude-Herr-Gesamtschule
- Kurt–Tucholsky-Schule, Nelson-Mandela-Schule
- Albertus-Magnus-Gymnasium
- Katharina–Henoth-Gesamtschule
Mit dem Frühstücksmobil im Schull- und Veedelszoch
Am Karnevalssonntag um 7:00 Uhr war es endlich so weit. Die beiden Mitarbeitenden des Frühstücksmobil fuhren nicht wie gewohnt zur Schule in Köln Mülheim oder Buchheim, sondern in die Innenstadt. Wochenlang hatten die Schüler*innen an ihren Kostümen gebastelt und auch das Frühstücksmobil wurde mit einem großen Plakat „verkleidet“.
Das Motto lautete: Mer echte Hauptschulljecke sin de bunteste Fesch em Becke.
Bis 11.11 Uhr trudelten die Schüler*innen der Gruppe aus vier Kölner Hauptschulen mit ihren Lehrer*innen am Aufstellplatz ein, wo bereits fröhliches Treiben herrschte. Dazu gehörten u.a. die Nelson-Mandela-Schule und die GHS Tiefentalstraße, welche beide an Schultagen vom Frühstücksmobil der KJA Köln angefahren werden.
Als das Frühstücksmobil endlich im Schritttempo losfahren konnte, war die Stimmung überwältigend. Überall am Straßenrand standen verkleidete Menschen, winkten, lachten und riefen „Kamelle!“. Die Kinder warfen eifrig Bonbons und kleine Geschenke in die Menge und tanzten zu den Karnevalsliedern, die aus den Lautsprechern der vielen Wagen oder von den Fußgruppen schallten.
Besonders schön war es, die leuchtenden Augen der Kinder zu sehen, wenn sie ein paar Süßigkeiten fingen. Nach rund vier Stunden endete der Zug – und obwohl alle müde waren, überwog die Freude. Die monatelange Vorbereitung hatte sich mehr als gelohnt. Es war ein Tag voller Gemeinschaftsgefühl, Spaß und Farben, der noch lange in Erinnerung bleibt.
Und noch was sehr Schönes zum Schluss: Noch am gleichen Tag wurde bekannt, dass dieser Verbund Kölner Hauptschulen den 3. Preis für die besonders originellen Kostüme gewonnen hatte. Da freuten sich besonders die, die beim Gestalten und Basteln der Kostüme dabei waren. „Die goldene Nähmaschine“ ist verbunden mit einem Preisgeld von 200 Euro. Die werden selbstverständlich gleich wieder in die neuen Kostüme für das Jahr 2026 investiert.


KJA Köln-Impuls – Workshoptage
Der Impulstag hat im Fachbereich Jugendhilfe und Schule schon lange Tradition und ist für die Mitarbeitenden zu einer festen Weiterbildungsmarke im Schuljahr geworden. Diese Impulstage, i.d.R. Workshop-Tage (online oder in Präsenz), werden von den verantwortlichen Sachgebietsleitungen mit der Fachbereichsleitung konzipiert.
Die Inhalte der Angebote sollen dabei möglichst auf alle Mitarbeitende des Ganztages (u.U. auch nach Zielgruppen unterschieden) zugeschnitten sein. Ziel ist es, den Teilnehmer*innen einen möglichst praxisnahen fachlichen Input zu geben sowie die Möglichkeit zum kollegialen Austausch rund um den Ganztag zu ermöglichen. Die Teilnehmenden erhalten so neue Ideen und Anregungen für ihre Tätigkeit in den Schulen und können sich vorbereitet und motiviert neuen Herausforderungen im Alltag stellen. Die durchweg positiven Rückmeldungen bestärken uns, mit diesem Format der internen Weiterbildung den richtigen Weg im Sinne unserer Mitarbeitenden umzusetzen.

Der Fachbereich Katechese und Spiritualität (KUS) entwickelt Angebote für junge Menschen, die sich mit ihrer Spiritualität, dem Glauben und der Kirche auseinandersetzen. Jugendliche können ihre eigene Spiritualität erfahren und erleben und als einen Weg für das eigene Leben entdecken. Dabei liegt ein Schwerpunkt der Angebote in der Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung.

Gottes Sohn sucht ein Zuhause – LEGO Krippe
Stein für Stein wuchs im CRUX (Jugendpastoralen Zentrum) ein kleiner Hinweis auf ein großes Geheimnis: Gott kommt in unsere Welt –bei uns in Form einer LEGO-Krippe. Was zunächst spielerisch wirkte, entfaltete schnell eine besondere Faszination. Denn das Bauen mit LEGO zog Menschen aller Altersgruppen in seinen Bann.
Diese Begeisterung nutzt das CRUX bereits seit vielen Jahren für ein besonderes Projekt: den Bau einer Krippe aus LEGO.
Während traditionelle Krippendarstellungen meist Maria, Josef, das Jesuskind sowie Tiere wie Esel, Ochse oder Schafe zeigen, ging dieses Projekt wieder einen Schritt weiter. Unter dem Motto „Gott sucht ein Zuhause“ waren Kinder und Jugendliche eingeladen, sich zu fragen: Wie sieht unsere Stadt aus? Und wo würde Jesus heute in Köln zur Welt kommen?
In Kooperation mit dem Fachbereich Jugendhilfe und Schule und dem Sachgebiet Schulsozialarbeit der KJA Köln besuchten über 120 Kinder das CRUX, um gemeinsam an dieser außergewöhnlichen Krippenszene zu bauen. Nach dem gemeinsamen Erzählen der Weihnachtsgeschichte überlegten die Gruppen, welche Orte in ihrer Krippenlandschaft auf keinen Fall fehlen durften.
Die Antworten waren so vielfältig wie die Kinder selbst: Ein Krankenhaus und eine Burgruine standen hoch im Kurs. Auch eine dreistöckige Sonnenvilla mit Pool, ein Zelt, ein Fußballplatz und viele weitere fantasievolle Elemente fanden ihren Weg in die bunte Landschaft. Mit großer Begeisterung setzten die Kinder ihre Ideen -Stein für Stein- um.
Für viele von ihnen wurde der Ausflug ins CRUX zu einem besonderen Erlebnis: ein Ort zum kreativen Ausprobieren, zum gemeinsamen Staunen und zum Entdecken dessen, was Weihnachten heute bedeuten kann. Und wer die wachsende LEGO-Krippe betrachtete, konnte es fast schon spüren: Hier fand Gott tatsächlich ein Zuhause – mitten unter den Menschen, mitten in Köln, mitten in der Fantasie der Kinder.

FEEL-GOOD-BAG - Ein Methodenangebot für Jugendgruppen
Es sind oft die kleinen Momente, die eine Zusammenkunft von Kindern und Jugendlichen verändern können und besonders machen: ein kurzer Impuls, ein stiller Gedanke, ein Gebet unterwegs. Doch genau dafür fehlt im Alltag der Kinder- und Jugendarbeit häufig die Zeit. Mit der neuen Feel-Good-Bag wollte der Fachbereich Katechese und Spiritualität nun Abhilfe schaffen – praktisch, unkompliziert und jederzeit einsatzbereit.
Die Idee dahinter ist einfach: Die Feel-Good-Bag enthält eine Auswahl an Materialien, kurzen Impulsen und Gebetsanregungen, die ohne Vorbereitung genutzt werden können. Ob beim Start einer Reise, mitten in einer Gruppenstunde oder Veranstaltung oder am Ende eines langen Tages – ein Griff in die Tasche reicht und schon steht ein passender spiritueller Moment bereit.
Zur Verfügung stehen zwei Varianten: eine robuste, wasserfeste Ausführung für den Einsatz im Freien (u. a. Zeltlager) und eine leichtere Version für die flexible Nutzung in der Gruppenarbeit oder bei Tagesveranstaltungen. Beide beinhalten Impulse, die unterschiedliche Situationen im Alltag aufgreifen: Ankommen, Gemeinschaft stärken, Orientierung finden, Stress bewältigen oder einen bewussten Abschluss gestalten. Selbst eine Auswahl an Gebeten „für jede Gelegenheit“ ist dabei – für all die Momente, die man nicht planen kann.
Besonders attraktiv: Die Feel-Good-Bag kann unkompliziert ausgeliehen werden. Damit richtet sich das Angebot nicht nur an die Mitarbeitenden der KJA Köln, sondern auch an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende in der Jugend- und Firmpastoral sowie an alle, die ihrer Arbeit einen spirituellen Akzent verleihen möchten.
Dieser Fachbereich bietet auch zu anderen Themenfeldern Methodenboxen für die Arbeit mit jungen Menschen an.

„Kommt und seht!“ – Ein Oasentag, der bewegt
Ein Tag im September der entschleunigte, inspirierte und mitten in der Stadt neue Perspektiven eröffnete: Unter dem biblischen Leitwort „Kommt und seht!“ brachen Mitarbeitende der KJA Köln zu einem besonderen Oasentag auf. Was folgte, war eine spirituelle Spurensuche quer durch Köln – mit vielen Momenten, die noch lange nachhallten.
Der Start im DOMFORUM hätte kaum passender sein können. Dort zog die goldene Himmelsleiter der Künstlerin Billi Thanner sofort die Blicke auf sich und öffnete einen Raum für erste Begegnungen. Von hier aus machte sich die Gruppe auf den Weg durch die Stadt – eine kleine Pilgerroute mit drei markanten Stationen: In St. Ursula vermittelte die Goldene Kammer ein Gefühl von Geschichte und Tiefe. Im Museum Kolumba trafen Kunst, Stille und archäologische Spuren aufeinander und luden zum Innehalten ein. Und in St. Maria im Kapitol wurde die schlichte Weite des Kirchenraums zu einem Ort des Durchatmens. Drei Orte, drei Atmosphären – und überall die Erfahrung, dass Glaube sich im Gehen, Schauen und Wahrnehmen zeigt.
Zum Abschluss traf sich die Gruppe im CRUX. In verschiedenen Workshops wurde das Erlebte aufgegriffen und vertieft.
So wurde die Einladung Jesu – „Kommt und seht“ – an diesem Tag spürbar lebendig. Wer mitgegangen war, nahm weniger etwas „mit“, als dass etwas in ihm*ihr bewegt wurde. Und vieles davon wirkt über diesen Tag hinaus weiter.

Redaktionelle Mitarbeit 2025
Der KJA Köln kompakt spiegelt die vielfältige und qualitative Arbeit unserer derzeit 680 Mitarbeitenden an 104 Standorten und Projekten in Köln und dem Rhein-Erft-Kreis wider. Wir schätzen ihr Engagement und ihren Einsatz außerordentlich. Dafür ein herzliches Danke.
Britta Jukschat, Miriam Segoviano, Elisabeth Bleeker, Silke Dobiczek, Thomas Böhm, Marcus Nübel, Berthold Feldmann, Julian Eßer, Christina Breuer, Kirsten Schmitz, Katharina Ritter, Dirk Volmer, Milena Kleinz, Agnes Jusinski, Kerstin Maletz, Sophia Belling, Marcel Pitsch, Peter Scholz