Liebe Leser*innen,
heute erscheint erstmalig das neue Format des Jahresberichts. Es enthält Berichte aus den 90 Einrichtungen und Projekten unserer fünf Fachbereiche.
Aus Gründen der Nachhaltigkeit stellen wir unsere vielfältige Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen vorrangig digital dar.
In 2023 forderten uns u.a. drohende Kürzungen im sozialen Bereich sehr heraus. Wir schauen auf die Entwicklungen und reagieren, um auch weiterhin in Köln und dem Rhein-Erft-Kreis „Gutes verlässlich tun“ zu können.
Herzlichen Dank für über 30 Jahre engagierter und verlässlicher Kinder- und Jugendarbeit an meinen Vorgänger Georg Spitzley, der zum 31.12.2023 in den Ruhestand getreten ist. Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute.
Danken möchte ich auch allen, die uns im vergangenen Jahr weiter tatkräftig unterstützt und unsere Arbeit mitgestaltet haben, insbesondere den vielen ehrenamtlich Engagierten, den Mitarbeiter*innen, unseren Kooperationspartner*innen sowie den Spender*innen und Förder*innen.
Ich freue mich auf unsere weitere Zusammenarbeit.
Herzlichst
Bernd Rustemeyer
Stöbern Sie durch unsere Berichte und gewinnnen Sie Eindrücke unserer täglichen Arbeit mit ca. 9000 Kindern und jungen Menschen an Rhein und Erft.
Stand: 10.04.2024

Unsere Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) findet in stationären Einrichtungen, z.B. in Jugendeinrichtungen/Offenen Türen sowie in offenen Treffs, in aufsuchender und mobiler Form statt. Wir bieten jungen Menschen Freiräume und geben ihnen Raum für Erfahrungen und Selbstbildung. Wir helfen bei der Organisation sinnvoller Freizeitgestaltung und bei gesellschaftlichen Herausforderungen.

Action Camp 2023
Am Samstag vor der letzten Sommerferienwoche 2023 standen 50 Jugendliche Schlange vor dem Gelände des Kanu-Clubs Grün-Gelb Köln e.V.
Was da los war?
Um 14:00 Uhr startete das traditionelle Outdoor Action Camp der KJA Köln in Kooperation mit der Lebenshilfe Köln!
Nach der Anmeldung erfolgte der Startschuss unserer Camp-Woche mit Kennenlernen und unterschiedlichen Spielen. Anschließend ging es in die Zeltverteilung. Alte Bekanntschaften vom vorherigen Jahr, aber auch neue Bekanntschaften haben sich in die Zelte aufgeteilt und eingerichtet.
Das Tagesprogramm war traditionell mit verschiedenen Auswahlmöglichkeiten gestaltet. Die Teilnehmenden hatten täglich die Wahl zwischen der Beteiligung an Ausflügen oder dem Verweilen auf dem Gelände.
Highlight der Ausflüge war in diesem Jahr das Segeln. Beim Segelclub SFBEH e.V. Zülpich konnten die Jugendlichen das Segeln kennenlernen. In kleinen Gruppen wurden die Teilnehmenden von Segellehrer Günni angeleitet. Für die anderen, die an Land geblieben waren, gab es die Möglichkeit, Stand-Up-Paddeln auszuprobieren oder an Land Spiele zu spielen. Gemeinsam wurde vor Ort zu Mittag gegrillt.
Auf dem Platz konnten sich die Teilnehmenden dieses Jahr wieder im Kistenklettern ausprobieren. Auch das Kreativprogramm kam nicht zu kurz und es war ausreichend Zeit für Spiel und Entspannung.
Von Donnerstag auf Freitag hatten wir wieder einen Ehrengast zu Besuch.
Wie 2021 versprochen, besuchte uns der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Köln, Andreas Wolter.
Er blieb mit uns eine Nacht im Camp. Während der gemeinsamen Zeit fand ein Turnier in Bogenschießen statt: das Team Wolter (mit Betreuer*innen) gegen das Team der Jugendlichen.
Mit hoher Konzentration und Präzisionsarbeit haben die Jugendlichen die Herausforderung gewonnen!
Nach dem Turnier war ausreichend Zeit, mit Andreas Wolter zu sprechen und auch beim späteren Bingo-Abend war Gelegenheit, sich besser kennenzulernen.
Das Wetter hat es dieses Jahr gar nicht gut mit uns gemeint – sieben volle Regentage machten den Platz mehr und mehr zur Matschgrube. Das trübte aber wenig die Abenteuerlust! Trotz sintflutartiger Regengüsse hatten alle Teilnehmenden riesig Spaß und gute Laune! Die Jugendlichen segelten trotz des nassen Wetters, waren Wasserski fahren oder im Freibad.
Auch das abendliche Programm kam nicht zu kurz: Neben dem täglichen Lagerfeuer gab es einen traditionellen Casinoabend mit alkoholfreien Slush- Cocktails sowie zwei wetterbedingte Kino-Nächte und einen gemeinsamen Bingo-und Quiz-Abend, bei denen alle fleißig mitfieberten. Highlight und Abschluss war wie immer natürlich die Disco am Freitagabend – bei der bis morgens um 0 Uhr gefeiert wurde!
Nach acht abenteuerlichen Tagen ging das Action Camp mit einem gemeinsamen Frühstück zu Ende. Alle Teilnehmenden fuhren müde, aber glücklich mit vielen schönen Erinnerungen nach Hause.
Aus Traum wird Wirklichkeit
Bolzen verbindet Pänz aus aller Welt in der Stegerwaldsiedlung. Und das schon seit Generationen.
Auf dem Bolzplatz der Jugendeinrichtung TeeNTown in Köln-Mülheim treffen sich täglich viele Kinder und Jugendliche, am Wochenende oft auch mal mit der ganzen Familie. Sie alle teilen die gleiche Leidenschaft, aber auch seit langem den selben Traum: „einen Kunstrasen auf unserem Bolzplatz“ – Wie schön wäre es, endlich nicht mehr in Pfützen oder in staubiger Luft spielen zu müssen?
Auch Fußballprofi Marcel Risse, der im Grundschulalter selbst in der Stegerwaldsiedlung wohnte und auf dem Bolzplatz seine ersten Freistöße und Flanken trat, konnte den Traum nachvollziehen. Er unterstütze die Initiative der KJA Köln, den Platz sanieren zu lassen. Marcel Risse rief alle Kölner*innen auf, seinem Beispiel zu folgen.
„Jede freie Minute habe ich auf diesem Platz verbracht“, so der ehemalige FC-Profi, der augenzwinkernd ergänzte: „Damit habe ich wohl zum schlechten Zustand beigetragen.“
Dank seiner und der großartigen Unterstützung verschiedener Stiftungen, Förder*innen und vieler privaten Spender*innen – auch aus der Nachbarschaft – startete im Februar 2023 die Sanierung. Die geräuschvollen Arbeiten wurden gespannt von den Kindern und Jugendlichen sowie den Anwohnenden verfolgt. Große Fahrzeuge und Maschinen sorgten für den Fortschritt der Bauarbeiten an der Jugendeinrichtung TeeNTown.
Als im Mai dann endlich die Eröffnung des herrlich grün strahlenden Kunstrasenplatzes stattfand, konnte man die Freude der Kinder und Jugendlichen nicht übersehen. Bis in die Abendstunden wurde gebolzt und trainiert.
Kurz darauf fand das erste Turnier auf dem neuen Rasen statt: der traditionelle Stegerwald-Cup. Hierbei handelt es sich um ein Turnier mit den umliegenden Grundschulen und den Besuchenden der Jugendeinrichtung TeeNTown.
Seitdem wird der Platz, der schon lange ein wichtiger Treffpunkt für Kinder und Familien der Siedlung war, noch ausgiebiger genutzt und stets gepflegt. Auch Bewohnende der Siedlung, die zum Teil selbst für das Projekt gespendet haben, kümmern sich um den Platz, damit er so lang wie möglich für die Siedlung erhalten bleibt.
Herzlichen Dank an alle, die dieses Engagement gefördert und damit realisiert haben.




An die Instrumente und los!
Das CAPO in Bedburg ist in den gut drei Jahrzehnten seines Bestehens zu einem unverzichtbaren Treffpunkt der Jugend gewachsen. Dabei wurde die Einrichtung zu einer festen Institution für musikbegeisterte Jugendliche in ihrer Heimatstadt. Im CAPO steht die Förderung der Musik als jugendkultureller Schwerpunkt im Mittelpunkt aller Bemühungen.
Die Jugendeinrichtung zeichnet sich nicht nur durch seine langjährige Präsenz aus, sondern auch durch ein breit gefächertes Angebot, das den Bedürfnissen musikinteressierter Jugendlicher gerecht wird. Mit einem umfassenden Spektrum an Angeboten, vom Instrumentalunterricht bis zur Bandprobe, bietet das CAPO jungen Musiker*innen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu verfeinern und sich kreativ auszudrücken.
Talente fördern - Potenziale entfalten
Dabei geht es nicht nur um das Erlernen von Techniken, sondern auch um die persönliche Entwicklung und den Austausch innerhalb der musikalischen Gemeinschaft. Ein besonderes Augenmerk liegt darauf, die Jugendlichen auf ihrem individuellen musikalischen Weg zu begleiten und zu unterstützen. Das CAPO versteht sich als Wegweiser, der die Talente seiner Mitglieder erkennt und fördert, um ihnen zu helfen, ihr volles Potenzial zu entfalten.
Das CAPO ist mehr als nur Musik.
Beeindruckende Auftritte sind dabei nicht nur das Ziel, sondern auch der sichtbare Erfolg der intensiven Betreuung und Förderung im CAPO, das nicht nur als musikalischer Treffpunkt, sondern auch als gemütlicher Rückzugsort zum Chillen, Abhängen oder für gemeinsame Gaming-Sessions dient.
Die Vielfalt der Angebote spiegelt die facettenreiche Welt der Jugendkultur wider und schafft einen Ort, an dem sich Jugendliche in ihrer Freizeit entfalten können.

Der Fachbereich Jugendsozialarbeit (JSA) unterstützt junge Menschen in besonderen Lebenslagen. Wir erarbeiten mit ihnen Perspektiven für ihre ganzheitliche Entwicklung. Dies passiert u.a. in der Schulsozialarbeit, über Einrichtungen des Jugendwohnens, der Jugendmigrationsarbeit und bei Beratungsangeboten der Berufshilfe.

"Bitte lächeln"
Strahlende Gesichter und gestärkte Chancen - Ein Lächeln sagt oft mehr als tausend Worte
Ein Hauch von Glamour und ein Schuss Selbstbewusstsein erfüllten die Gänge des Karl Schiller Berufskollegs in Brühl, als das Projekt "Bitte lächeln" startete. Finanziert durch den Kinder- und Jugendhilfefond der KJA Köln öffnete diese Initiative Türen für 50 Schüler*innen mit herausfordernden Ausgangsvoraussetzungen, um ihre Chancen im Bewerbungsprozess zu erhöhen.
Die Idee hinter "Bitte lächeln" war so einfach wie genial: Den Schüler*innen die Möglichkeit geben, sich von ihrer besten Seite zu präsentieren. Ein professionelles Bewerbungsfoto kann oft den entscheidenden Unterschied machen, wenn es darum geht, aus der Masse hervorzustechen.
Der Tag begann mit einem lebhaften Treiben, als die Schüler*innen in einem eigens für das Projekt geschaffenen Studio empfangen wurden. Helmut Hanner, ein erfahrener Fotograf, und Olaf Schoschnig, Schulsozialarbeiter der KJA Köln am Karl Schiller Berufskolleg in Brühl und in diesem Falle Stylist, standen bereit, um den Teilnehmer*innen nicht nur ein strahlendes Äußeres zu verleihen, sondern auch das Selbstbewusstsein zu stärken.
"Es geht nicht nur um das perfekte Foto, sondern darum, dass die Schüler*innen sich in ihrer Haut wohlfühlen und dies auch ausstrahlen. Ein Lächeln sagt oft mehr als tausend Worte", ermutigte Olaf Schoschnig.
Während die Schüler*innen vor der Linse posierten, entwickelte sich eine entspannte Atmosphäre und Gemeinschaftssinn. Es war mehr als nur ein Fotoshooting – es war eine Gelegenheit für die jungen Menschen, sich von ihrer besten Seite zu zeigen und ihre Einzigartigkeit zu feiern.
Die Ergebnisse waren überzeugend. Von professionellen Business-Looks bis zu legeren, aber dennoch eleganten Bewerbungsfotos – jede*r Teilnehmer*in erhielt eine Auswahl an Bildern, die die Persönlichkeit widerspiegelten.
"Bitte lächeln" hat vielleicht nicht nur ein wenig den Blickwinkel der Schüler*innen auf ihre berufliche Zukunft verändert, sondern vor allem auch das Bewusstsein für die eigene Stärke und Einzigartigkeit geschärft/gesteigert. Dank der großzügigen Unterstützung des KJA Kinder- und Jugendhilfefonds und des Fotografen Helmut Hanner wurde nicht nur ein Projekt ins Leben gerufen, sondern eine Brücke zu neuen Möglichkeiten geschaffen – und das alles mit einem Lächeln.
„GUT DRAUF“ beim Nachbarschaftsfest
Das Jugendwohnen St. Gereon hat im Juni das GUT DRAUF-Zertifikat im Rahmen des jährlichen Nachbarschaftsfestes mit rund 80 Besucher*innen erhalten. Damit bescheinigt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), dass die Einrichtung allen gesundheitsförderlichen Kriterien der GUT DRAUF-Aktion entspricht.
Die Gäste erfreuten sich an einem abwechslungsreichen Programm. Neben Spiel- und Bewegungsangeboten hatten die Besucher*innen auch die Möglichkeit, in der Entspannungsoase im Garten des Jugendwohnen zu verweilen. „Für eine kühle Erfrischung sorgte die Cocktail-Bar, an der kalte und alkoholfreie Getränke mit frischen Obstsäften und Eis von unseren Jugendlichen zubereitet wurden“, so Einrichtungsleiter Peter Steffen. Für das kulinarische Wohl gab es für die zahlreichen Gäste neben Kaffee und Kuchen ein kleines Barbecue mit Salatbar.
Um die Standards von GUT DRAUF zu erfüllen, wurde zusammen mit den Kindern und Jugendlichen ein Entspannungsraum gestaltet und das Bewegungsangebot sowohl draußen als auch drinnen ausgebaut. Im Bereich Ernährung wird jederzeit frisches Trinkwasser angeboten und die Küche wurde umgebaut, um Essensfeste mit den Jugendlichen durchführen zu können.
Peter Steffen freut sich sehr über das GUT DRAUF-Zertifikat, überreicht von der GUT DRAUF-Projektagentur transfer e.V. Ab sofort weist das GUT DRAUF-Siegel offiziell nach, dass die jungen Menschen des Jugendwohnens St. Gereon mit gesundheitsfördernden Angeboten aufwachsen.
Welche Farben haben Träume?
Jackson Pollock in der Beratungsarbeit.
Welches Potenzial in Kindern und Jugendlichen steckt, zeigt das Kunstprojekt „Welche Farben haben Träume“ der Beratungsstelle HöVi-Online, das im Sommer 2023 in einer großen Ausstellung im KunstRaum St. Theodor in der wunderschönen Kirche von Paul Böhm zu sehen war.
Initiiert wurde das generationsübergreifende Projekt von unserer Kollegin Anna Drahs. Es dauerte vier Monate und fand an unterschiedlichen Orten in Höhenberg/Vingst statt.
30 Teilnehmende gestalteten ohne künstlerische Anleitung und im Vertrauen auf ihre eigenen Ressourcen abstrakte Bilder. Sie malten Geschichten über ihre Träume und Wünsche und gaben jeder Farbe eine eigene, individuelle Bedeutung. An einigen Bildern arbeiteten Kinder, Jugendliche und Eltern zusammen, so dass insgesamt 70 Bilder entstanden, die alle Erwartungen übertrafen.
Einige in kräftigen Farben gemalte Bilder erinnern an den Expressionisten Jackson Pollock mit seiner Stilrichtung des Action Painting. Sie zeigen deutlich die Themen, die die Menschen bewegen und heben besonders die Zukunftswünsche der Kinder, Jugendlichen und ihrer Eltern hervor. Freiheit, Frieden und die Wertschätzung der Natur, aber auch der Wunsch nach einem guten Leben mit Bildung und Beruf wurden genauso abstrakt umgesetzt, wie der Wunsch ein Fußballstar zu werden. So sorgte das Bild mit dem Titel „Lionel Messi“ für Begeisterung.
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der Projektbilder und lockte viele Besucher in die St. Theodor-Kirche, die in ihrer Funktion als sozialer Raum auch diesmal wieder Menschen zusammenbrachte. Hiltrud Westermann-Angerhausen, Professorin und langjährige Leiterin des Museums Schnütgen in Köln, sprach mit den Familien über die im Projekt entstandenen abstrakten Bilder und über Kunst. Durch diesen Wissenstransfer und die ernsthafte Auseinandersetzung mit den Inhalten der Bilder wurden die Künstler*innen in ihren Ideen, Wünschen und Vorstellungen gestärkt und freuen sich auf einen geplanten gemeinsamen Museumsbesuch, der für das Jahr 2024 geplant ist.


Mobile Küche bringt Spaß ins Klassenzimmer!
Die Grundschule Riphanstraße in Köln-Chorweiler hat eine aufregende Bereicherung erhalten: eine nagelneue mobile Küche! Ermöglicht wurde dies unter anderem durch Mittel aus dem KJA Köln Kinder- und Jugendhilfefonds. Zur feierlichen Einweihung gab es ein Erntedankfest auf dem Schulhof, bei dem die ersten Gerichte mit Zutaten aus dem hauseigenen Schulgarten zubereitet wurden.
Seit ihrer Anschaffung ist die Küche ein fester Bestandteil des Schullebens. Sie wird bei vielen Gelegenheiten genutzt, sei es im Unterricht, bei Angeboten der Schulsozialarbeit und der Ferienbetreuung oder bei anderen Aktivitäten für verschiedene Altersgruppen. Besonders beliebt ist die wöchentliche Koch-AG in unserer Offenen Ganztagsschule (OGS).
Rezepte zum Nachkochen:
Pfannenbrot ohne Hefe, für 2 Portionen:
- 300 g Mehl o. Vollkornmehl
- 1 TL Backpulver
- 1 TL Salz
- 1 EL Oliven- o. Sonnenblumenöl
- 200 ml Wasser, Milch o. Joghurt
Alle Zutaten in eine Schüssel geben. Zu einem glatten, weichen Teig verrühren. 10 Minuten ruhen lassen.
Eine beschichtete Pfanne erhitzen. Teig in etwa 8 Portionen teilen und diese nacheinander in etwas Öl bei mittlerer Hitze von beiden Seiten ausbacken. Der Teig ist recht klebrig, u.U. also einfach einen Löffel Teig nehmen und in die Pfanne geben und beim Wenden mit dem Pfannenwender platt drücken.
Wer mag, kann den Teig noch mit Gewürzen, Zwiebeln, Oliven oder Schinken verfeinern. Die Pfannenbrote schmecken warm am besten, lassen sich aber auch toll nochmal kurz in der Pfanne aufbacken oder in der Mikrowelle erwärmen.
Frischkäse-Dip, für 5 Portionen:
- 2 Pakete Frischkäse
- 1 Bund Frühlingszwiebeln
- 1 Schuss Sahne
- Chili- & Paprikapulver, Salz, Pfeffer
Frühlingszwiebeln ganz fein schneiden und mit dem Frischkäse und den Gewürzen gut vermischen. Am Schluss evtl. einen Schuss Sahne unterrühren, damit der Dip etwas glatter wird. Schmeckt prima zu Fladenbrot, frischem Ciabatta und auch auf Folienkartoffeln.
Linsen-Karotten-Dip, für 4 Portionen:
- 300 ml Wasser
- 100 g rote Linsen
- 1 Karotte
- 1 große Zwiebel
- 1 Zehe Knoblauch
- 1 Zweig Rosmarin
- 0,5 TL Curry
- Salz, Pfeffer, Öl
Die Karotte schälen und würfeln. Die Linsen waschen und mit den Karottenstückchen in leicht gesalzenem Wasser zirka 30 Minuten schwach köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die Zwiebel und die Knoblauchzehe fein hacken und zusammen mit dem Rosmarinzweig nach Belieben in Oliven-, Raps-, Kokosöl o.ä. anbraten/anrösten. Den Zweig nach dem Rösten herausnehmen. Zwiebel, Knoblauch, Linsen, Karotte und alle Gewürze vermischen und mit einem Pürierstab durchmixen.
Am besten über Nacht im Kühlschrank gut durchziehen lassen und dann mit frischem Brot/Baguette servieren.
Während des Zubereitens schneller Pfannenbrote und leckerer Dips erzählten fünf Viertklässlerinnen begeistert von ihren Erfahrungen beim Kochen zu Hause. Für sie und ihre Familien hat das Kochen eine besondere Bedeutung. Naimah drückte es treffend aus: "Kochen macht Spaß, Kochen ist sehr cool."
Dieses Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Jugendhilfe und Schule.

Gruppenstunden, Ferienfahrten, Aktionen, Ministrant*innen, Jugendverbände – die Angebote der kirchlichen Jugendarbeit vor Ort sind vielfältig und bunt! Unsere Jugendreferent*innen des Fachbereiches territoriale und verbandliche Jugendarbeit (TUV) begleiten Jugendgruppen und verantwortliche Menschen vor Ort und bieten Aktionen, Beratung und Qualifizierung.

Qualifizierung RELOADED
Eine Vielzahl junger Leiter*innen in Köln und dem Rhein-Erft-Kreis engagieren sich Jahr für Jahr in Aktionen, Gruppenstunden, Veranstaltungen und Ferienfreizeiten. Das erfordert ein hohes Maß an zeitlicher Investition derer, die sich engagieren. Schule und Ausbildung, Hobbies und Freund*innen fordern ebenso Zeit – und das zurecht. Zudem überlegen gerade junge Menschen, ob sie sich der aktuellen Debatte rund um und in der katholischen Kirche weiterhin für diese bewusst engagieren möchten. Die Qualifizierung von jungen Ehrenamtlichen, die meist zwischen 16 und 25 Jahren alt sind, ist eine der Hauptaufgaben des Fachbereiches und wir finden uneingeschränkt, dass sie ein wichtiger Bestandteil ist.
An zwei Wochenenden oder in einer Wochenschulung finden unsere Gruppenleiter*innengrundkurse statt. Neben dem pädagogischen Handwerkszeug vermitteln wir Selbstvertrauen und bieten Räume, sich auszuprobieren. Dies ist für die Jugendleiter*innen eine wesentliche Vorbereitung auf die große Verantwortung, die sie für die ihnen anvertrauten Kinder übernehmen.
Die Schulungen bieten die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen und in Kontakt zu kommen. Das ist wertvoll und bereitet viel Spaß. Allerdings kostet es auch wieder Zeit.
Um diesen Gegebenheiten gerecht zu werden, haben sich die Jugendreferent*innen Gedanken gemacht: Was können wir an unseren Schulungen verändern oder wie können wir sie entsprechend anpassen? Die Lösung: Ein neues Konzept für die Wochenendschulungen muss her!
"Sage es mir und ich werde es vergessen. Zeige es mir und ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun und ich werde es können", wusste schon Konfuzius.
Das neue Konzept spiegelt wider, was wir eigentlich schon lange wissen: Erleben & erfahren ist wirkungsvoller und nachhaltiger – sprich: Es bleibt mehr in Erinnerung und ist besser nachzuvollziehen. Auf den neugestalteten Schulungswochenenden sollen die Teilnehmenden ganz praxisnah Situationen erleben, die ihnen ebenso in ihrer Tätigkeit im Ehrenamt begegnen.
Im aktiven Tun und Erleben werden die angehenden Jugendleiter*innen mit Situationen konfrontiert, die es ihnen ermöglichen, Theorie und Praxis auf spielerische, lebendige und ganz andere Weise in Einklang zu bringen. Die Teilnehmenden erfahren Selbstwirksamkeit und erarbeiten Lösungen im Team. Ein spannender Weg, den wir im kommenden Jahr erwartungsvoll, gemeinsam mit den engagierten Jugendlichen in unseren Schulungen, ausprobieren werden.

Insta - Adventskalender
Sobald wir Spekulatius in den Regalen sehen, wissen wir: Die Advents- und Weihnachtszeit kommt schneller, als wir knuspern können. Erstmalig im Jahr 2023 starteten wir mit einem Adventskalender auf unserem Instagram-Account „@jugendleiter_in“.
Aufgabe der Jugendreferent*innen ist es grundsätzlich, Impulse für die Jugendleiter*innen in Köln und dem Rhein-Erft-Kreis zu bieten. Zum einen Impulse, die sinnvoll und wohltuend für die jungen Menschen sind, auf der anderen Seite gilt es Ideen und Tipps zu bieten, die in Gruppenstunden und Aktionen mit den Kids ausprobiert werden können.
Hinter den Türchen stellten wir zum Beispiel unsere AusleihBar vor. Hier gibt es Spiele und Material, das sich alle Gruppen kostenlos ausleihen können. Besonders beliebt sind unsere Ballbande und das dazu gehörende Fussballbillard, aber auch die drei Escape-Room-Boxen, die direkt einsetzbar sind. Ab 2024 stehen deshalb auch neue Escape-Room-Boxen in der AusleihBar bereit. Neben der Vorstellung von Angeboten des Fachbereiches, wie Schulungen, Fortbildungen und Aktionen für das neue Jahr, steckten hinter den Türen des Adventskalenders auch noch Tipps für leckere Plätzchen, Geschenke- und Bastelideen. Doch der Adventskalender und der Account @jugendleiter_in sollte auch eine persönliche Note haben. So zeigten sich die Jugendreferent*innen in verschiedenen Momenten in der Adventszeit. Giovanni beispielsweise bei seinem Einsatz als Nikolaus beim Adventsmarkt des Kölner Jugendwerkszentrums. Martin zeigte seine Schnitzkünste und gab Tipps, um selbst kreativ zu werden. Christina zeigte ihre Tradition, wie sie bei sich zu Hause nachhaltig und platzsparend in der Weihnachtszeit dekoriert.
Agnes erzählte, wie sie polnische Weihnachten feiert und Sebastian gab uns einen Einblick in seine beiden Arbeitsplätze. Kirsten zeigte sich bei einer Adventszeit-Tradition mit Freundinnen und bummelte durch Köln. Besinnliche Impulse und wohltuende Worte machten unseren Adventskalender komplett. Denn in all dem hektischen Trubel in der Vorweihnachtszeit war es uns wichtig, immer wieder darauf aufmerksam zu machen, dass die Adventszeit eine Zeit der Besinnung und der Einkehr ist. So haben wir den Instagram-Adventskalender genutzt, um den oftmals stressigen Alltag zu unterbrechen: Mit besinnlichen Worten, schönen Texte und Inspirationen sich selbst kleine Auszeiten zu nehmen.
Übrigens: Seit Dezember 2023 gibt es auch einen jugendleiter_in WhatsApp-Kanal!

Der 37. Weltjugendtag (WJT) in Lissabon
Hymne und Motto des WJT 2023: „Há Pressa no Ar“ – „Es liegt Eile in der Luft“
Anfang August 2023 fand der Weltjugendtag in Portugal statt. Als Jugendreferenten begleiteten Sebastian und Florian die Jugendlichen zweier Jugendgruppen nach Lissabon und erlebten, welche Bedeutung eine solche Reise für junge Menschen hat und mit welchen schönen Erlebnissen sie verbunden ist.
Die Pilgerreise begann am 23. Juli 2023 mit dem Ziel Portugal, wo die Pilgergruppe die Tage der Begegnung in Aveiro und den Weltjugendtag in Lissabon erlebte. Nach einer mehrtätigen Busreise mit kurzem Zwischenstopp in Lourdes kam sie in Valmaior, dem Ort für die Tage der Begegnung, an.
In ihren Gastgemeinden, bei denen sie für diese Woche untergebracht waren, wurden die Pilger*innen herzlich empfangen und erlebten vielfältige Aktivitäten. Besonders das reichhaltige Essen und das Kulturfestival blieben in Erinnerung, ebenso wie der herzliche Kontakt zu den Gastfamilien.
Nach einer Woche in Aveiro machte sich die Gruppe auf den Weg nach Lissabon. Die besondere Atmosphäre in der Stadt war geprägt von Menschen aus aller Welt. Trotz einer Sammelunterkunft mit 900 Menschen blieb die Begeisterung der Jugendlichen unverändert.
Die Teilnahme an der Eröffnungsmesse mit Papst Franziskus, der bildgewaltige Kreuzweg und die beeindruckende Abschlussveranstaltung samt Übernachtung unter freiem Himmel waren Höhepunkte der Reise. Das Zusammensein von 1,5 Millionen Menschen, die in friedlicher Einheit ihren Glauben feierten, hinterließ einen bleibenden Eindruck.
Nach insgesamt 16 Pilgertagen kehrten die Pilger*innen müde, aber glücklich nach Köln zurück.
Was bleibt nun nach dem Weltjugendtag?
War es das Besondere, neue Menschen kennenzulernen, seinen Glauben mit vielen jungen Menschen aus der ganzen Welt zu feiern und Erfahrungen in einer anderen Kultur zu machen?
Wieder zurück stellte sich aber heraus, dass die Selbsterfahrungen im Mittelpunkt standen: Wie kam ich damit zurecht, mich leiten und treiben zu lassen? Konnte ich auf die Dinge warten, die da kommen? Wie war für mich die Erfahrung, auf den vielen Luxus unserer Welt für eine Zeit zu verzichten? Was konnte ich am Ende für mich persönlich davon mitnehmen?
Wir konnten vieles beobachten:
- Jugendliche, deren Freundschaften gefestigt wurden und Jugendliche, die neue Freundschaften schließen konnten,
- Jugendliche, für die das Ganze ungewohnt war und Jugendliche, die sich viel wohler als gedacht fühlten,
- Jugendliche, die sich wieder auf alle Vorzüge zu Hause freuten und Jugendliche, die den Verzicht in ihren Alltag einbinden wollten,
- Jugendliche, die in der Zeit Gott näher kamen oder eben nicht.

myFIRMdays
Neues Projekt für die Kreisjugendseelsorge im Rhein-Erft-Kreis
Firmung – und was dann? Jugendliche empfingen das Sakrament der Firmung und setzten sich in der Vorbereitungszeit mit ihrem Glauben auseinander. Manche haben in dieser Zeit Interesse daran gefunden und wünschen sich weitere Angebote. Dies sind oft nur wenige aus einer Gemeinde. Aber wie wäre es, wenn wir uns vernetzen und versuchen, genau für diese Jugendlichen besondere Angebote zu entwickeln? Sicherlich kein einfaches Unterfangen – aber wir wollten es für einige Gemeinden im Rhein-Erft-Kreis einfach mal versuchen. Es sollten Angebote sein, die auch in kleinen Gruppen Spaß machen, etwas Nichtalltägliches ermöglichen und auch ein gutes und wertvolles Geschenk zur Firmung sind.
Aus diesen Ideen entstand „myFIRMdays“. In einem Gutscheinheft finden sich fünf Angebote, zu denen sich jede*r Jugendliche über einen QR Code einfach und kostenlos anmelden kann. Kanu fahren auf der Erft, den Kölner Dom bei Nacht kennenlernen, Nahrungsmittel aus der Bibel erleben und daraus ein leckeres Menü nachkochen, den Kirchenraum bei einem Escape-Room-Spiel näher betrachten oder auch mal in einer Kirche klettern und den Raum aus einer anderen Perspektive wahrnehmen.
Das Projekt wurde gemeinsam mit dem Fachbereich Territoriale und verbandliche Jugendarbeit, Katechese und Spiritualität und hauptamtlichen Kollegen*innen aus den Sendungsräumen Erftstadt, Brühl/Wesseling und Kerpen entwickelt. Jetzt sind wir gespannt, wie unsere Idee ankommt und freuen uns 2024 auf alle Teilnehmer*innen.


Unser Fachbereich Jugendhilfe und Schule (JHS) verbindet die Schule mit außerschulischer Bildung. Wir wollen Schüler*innen in ihrer Entwicklung fördern und helfen, Benachteiligungen zu verringern. Dazu liegt uns und der Schule der staatliche und gesellschaftliche Auftrag für Erziehung, Bildung, Betreuung und Förderung zugrunde.

Köln bleib(t) sozial! Für ein soziales NRW
Reduzierung von Öffnungszeiten, Schließung von Angeboten und drohende Insolvenzen; das beschreibt die aktuelle Infrastruktur sozialer Einrichtungen in NRW.
Dazu zählt auch der Offene Ganztag an Schulen (OGS). Hier wird deutlich, welche Herausforderungen bestehen, wenn Kostensteigerungen nicht von Land und Kommune aufgefangen werden. Aus diesem Grund beteiligten sich OGS Mitarbeitende der KJA Köln an der Kundgebung am 19. Oktober 2023 in Düsseldorf, an der ca. 25 000 Menschen aus ganz NRW teilnahmen.
Zudem machten unsere OGS Mitarbeitenden an lokalen Aktionen, wie an der Mahnwache am 8. November oder an den beiden Aktionstagen Ende November mit: Einen Tag traf sich ein Teil der Kolleg*innen an der zentral organisierten Müllsammelaktion, ein anderer Teil organisierte dezentrale Aktionen. Am Folgetag nahmen zahlreiche Mitarbeitende der KJA Köln an einer Protestaktion der freien Wohlfahrtsverbände teil: Eine riesige Menschenmenge bewegte sich als Demonstrationszug vom Ottoplatz in Deutz bis zum Aachener Weiher und machte mit Plakaten, Transparenten und viel Lärm auf die prekäre Situation aufmerksam. Nun ist die Politik (Land und Kommune) in der Pflicht, hier den sozialen Frieden zu sichern, indem sie die soziale Infrastruktur aufrechterhält.

"Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"
Bisher sind es erst fünf Kölner Grundschulen, die diesen Titel tragen dürfen. In der Florianschule gibt es AGs zum Thema Vielfalt und Umgang mit anderen Kulturen. In den regelmäßig stattfindenden Kinderkonferenzen werden am Nachmittag Themen besprochen, die für ein gemeinsames Miteinander wichtig sind. Kein Kind wird ausgegrenzt, Sprachbarrieren werden überwunden und alle Kinder lernen ihre Rechte. Vor einer kleinen Feierstunde überreichte Irmgard Coerschulte vom Kommunalen Integrationszentrum die Auszeichnung an den Schulleiter Max Rade und an den OGS-Leiter Oliver Prien.

Kinderstadt in Ehrenfeld zielt auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz
In den Sommerferien bot sich Schüler*innen der OGS Paul-Klee-Schule, der OGS Anna-Langohr-Schule, der OGS Leyendecker Straße sowie Kindern der Lauder-Morijah-Schule ein einzigartiges Erlebnis. Ca. 80 Grundschüler*innen erlebten eine Woche voller Abenteuer und Kreativität: eine Woche Kinderstadt der Nomadenhilfe im Ehrenfelder Bürgerzentrum. Von spannenden Berufen über Umweltschutz bis hin zu kreativen Workshops boten die Tage eine Vielzahl von Aktivitäten, die Kinder begeisterte und inspirierte. In dieser Kinderstadt konnten die Kinder zusammenarbeiten und ihre eigene Stadt gestalten. Die Organisatoren gaben den jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Kreativität zu entfalten und gleichzeitig wichtige soziale und ökologische Themen zu erkunden. Die Kinder wurden ermutigt, ihre Träume und Interessen einzubringen, indem sie darüber nachdachten, welche Berufe sie ausprobieren möchten oder welche neuen Fähigkeiten sie gerne erlernen würden. Darüber hinaus wurde diskutiert, wie die Stadt gestaltet werden könnte, damit sich alle „Bewohner*innen“ wohlfühlen und alle die Umwelt schützen. So wurde den Kindern vermittelt, wie sie z.B. nachhaltige Themen in die reale Welt übernehmen können. Die Kinderstadt ist eine Aktion der Nomadenhilfe e.V. in Kooperation mit der KJA Köln.

"Spiel ohne Grenzen" begeisterte Schüler*innen
Erfolgreiche Sportveranstaltung mit unseren Schulen im Rhein-Erft-Kreis
Ende Oktober 2023 fand in der Dreifachturnhalle der Erich Kästner-Realschule in Brühl eine aufregende Sportveranstaltung für unsere Schüler*innen statt: "Spiel ohne Grenzen Vol. III". Insgesamt 100 Schüler*innen aus verschiedenen weiterführenden Schulen des Rhein-Erft-Kreises nahmen an diesem erlebnisorientierten Wettbewerb teil.
Kooperative Abenteuerspiele
Das Besondere an dieser Veranstaltung: Die Schüler*innen spielten nicht im klassischen Sinne als Schulteams, sondern in gemischten Teams gegeneinander. Dies bot ihnen nicht nur die Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen, sondern förderte auch den Teamgeist und die Zusammenarbeit. Die Kinder wurden dazu ermutigt, ihre Stärken zu nutzen und sich gegenseitig zu unterstützen, um die verschiedenen kooperativen Abenteuerspiele zu meistern.
Mit viel Geschick und Einfallsreichtum spielten die Schüler*innen in den spannenden Spielen um den Sieg. Ob bei Ballspielen, dem Wissensquiz oder in dem spannenden Hindernis-Parcours beim Endspiel, alle zeigten beeindruckende Leistungen mit ihrer Ausdauer und ihrem Ehrgeiz.
Wanderpokal ging nach Frechen
Aber nicht nur individuell konnte man an diesem Tag gewinnen. Die Veranstaltung hatte auch einen teambasierten Aspekt, bei dem die Schulen als Ganzes um den großen Wanderpokal kämpften. Hierbei ging es nicht nur um sportliche Leistungen, sondern auch um Fairness und gegenseitige Unterstützung innerhalb des Schulteams. Das Gymnasium Frechen setzte sich hier durch und konnte den großen Wanderpokal mit nach Hause nehmen.
Der Tag war ein voller Erfolg und wird sicherlich im kommenden Jahr erneut stattfinden. Insgesamt war "Spiel ohne Grenzen" nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern auch eine Chance für die Schüler*innen, über den Tellerrand hinauszuschauen und ihre Grenzen zu überwinden. Die Kinder werden die gewonnenen Erfahrungen und Erlebnisse mit in ihren Schulalltag nehmen.
Teilnehmende Schulen: Erich Kästner-Realschule (Brühl), Clemens-August-Schule (Brühl), Gesamtschule Brühl, GHS Kendenich (Hürth), Ernst-Mach-Gymnasium (Hürth), Friedrich-Ebert-Schule (Hürth), Gesamtschule Pulheim, Realschule Kerpen, GHS Herbertskaul (Frechen), Gymnasium Frechen.

Nachlassende Lernmotivation vor den Sommerferien?
Bestimmt nicht beim 7. KJA Köln Fußball-Cup!
Mitte Mai 2023 spielten 18 weiterführende Schulen aus Köln und dem Rhein-Erft-Kreis bei der Sporthochschule Köln den 7. KJA Köln Fußball-Cup aus. Der Anstoß auf dem Kunstrasenplatz am Walter-Binder-Weg in Köln erfolgte um 09:30 Uhr. Es traten 220 Schüler*innen motiviert an, um den „Champions-League-, Europa-League- oder Fairness-Pokal“ zu gewinnen. Bedeutsame Eigenschaften, wie Zusammenhalt, Teamgeist, Motivation und Kommunikation, standen genauso im Vordergrund wie das fußballerische Talent.
Fairness geht vor
Das gesamte Turnier wurde ohne Schiedsrichter*innen ausgetragen, da die pädagogischen Leitungen der Ganztagsschulen Fairnesspunkte verteilten, die zum respektvollen Umgang im Zusammenspiel beitrugen. Ganz modern ging es mit der Spielreihenfolge und dem Tabellenstand vonstatten, denn hier sorgte eine App für Ein- und Durchblick. Zur Stärkung gab es neben Wasser und Obst ein Highlight: den kulinarischen Mittagstisch mit leckeren Würstchen und feinstem Grillkäse. Nach fairen und hart umkämpften Spielen nahmen folgenden Schulen glücklich und stolz einen Pokal mit nach Hause:
Der Champions-League-Pokal ging an die Friedrich-Ebert-Realschule Hürth, den Europa-League-Pokal sicherte sich die Erich Kästner-Realschule Brühl und der Fairness-Pokal wurde vom vormaligen Geschäftsführer der KJA Köln Georg Spitzley an die Kurt-Tucholsky-Hauptschule aus Köln überreicht.

OGS Adventskonzert
Das erste OGS Adventskonzert der KJA Köln fand im Dezember 2023 in der Jugendkirche CRUX statt. Über 50 Grundschulkinder aus vier OGS Standorten in Köln und dem Rhein-Erft-Kreis haben sich intensiv auf diesen Abend vorbereitet und ein großartiges Konzert präsentiert. Viele Eltern, Geschwister und Freund*innen spendeten den Kindern aus allen Jahrgangsstufen reichlich Applaus. Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel für die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit. Der Fachbereich Jugendhilfe und Schule und der Fachbereich Katechese und Spiritualität konnten gemeinsam die Rahmenbedingungen für das Konzert schaffen. Die Kinder wurden von den engagierten OGS Mitarbeiter*innen unterstützt und mit Chorleiter*innen wurden die Adventslieder geprobt, die mal christlich geprägt und mal lustig waren. Es war toll zu sehen, dass alle Kinder mit Begeisterung und viel Freude dabei waren. Der Kirchenraum mit viel Kerzenlicht und einer großen professionellen Bühne war ein wunderschöner atmosphärischer Rahmen für das Konzert.
Unser Dank gilt den Mitarbeiter*innen, Chorleiter*innen und Marcus Konrad für die musikalische Begleitung. Ein ganz besonderer Dank gilt Fug und Janina, bekannt aus der „Sendung mit der Maus“ oder „Wissen macht AH“, die toll durch das Programm führten und den Abend mit zwei eigenen Lieder bereicherten. Weiterhin gilt ein großer Dank der Firma Kamps für die kistenweise gestifteten Weckmänner, die die Kinder am Ende der Veranstaltung mit nach Hause nehmen durften.

Der Fachbereich Katechese und Spiritualität (KUS) entwickelt Angebote für junge Menschen, die sich mit ihrer Spiritualität, dem Glauben und der Kirche auseinandersetzen. Jugendliche können ihre eigene Spiritualität erfahren und erleben und als einen Weg für das eigene Leben entdecken. Dabei liegt ein Schwerpunkt der Angebote in der Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung.

Mitmachausstellung "Leben, Tod und Auferstehung"
„Mich selbst daran zu erinnern, dass ich bald tot sein werde, ist das wichtigste Werkzeug, das ich je gefunden habe, um die großen Entscheidungen meines Lebens zu treffen!“, sagte Steve Jobs. Der Tod mitten im Leben – Steve Jobs wusste, dass er bald sterben würde – Würde dieses Wissen darum auch unser Leben verändern?
„Leben – Tod – Auferstehung“ war das Thema der Mitmachausstellung, die wir in der Fastenzeit 2023 für zwei Wochen in der Jugendkirche CRUX aufgebaut haben.
Eingeladen waren Schulklassen, Firmgruppen und Interessierte, um sich aktiv, spielerisch, kreativ oder besinnlich mit dem Thema auseinander zu setzten. Das Thema „Leben – Tod – Auferstehung“ gehört sicher zu den besonders existentiellen Themen, das junge Menschen auf eine ganz eigene Art betrifft. Die Fragen nach dem Tod und der Auferstehung sind zentrale Fragen im Leben eines jeden Menschen.
Sterben und der Tod gehören zum Leben und doch sind diese Themen oft schwierig und werden ungerne angesprochen. Traurig sein, einen Verlust zu erfahren und die Auseinandersetzung mit den Fragen nach dem Tod sind Fragestellungen, die wir gerne aufschieben und verdrängen. Und doch kommt jede*r in Kontakt damit und muss seinen*ihren Weg des Umgangs finden. Dazu will diese Mitmachausstellung einen Beitrag leisten.
Wir wollen jungen Menschen die Möglichkeit geben, mit existentiellen Themen des Lebens in Kontakt zu kommen und das Entdeckte und Erlebte miteinander im Licht des christlichen Glaubens zu deuten und zu reflektieren. Gerade in der Firmvorbereitung findet dieses Thema häufig einen Platz und stößt auf Interesse der Jugendlichen.
Viele Schulklassen und Gruppen mit über 500 Jugendlichen ab Klasse 8 konnten wir bei dieser Mitmachausstellung im März 2023 begrüßen. Jede Gruppe hatte 90 Minuten Zeit, um die einzelnen Stationen zu erkunden. Dazu gehörten unter anderem Themen wie: Was macht mein Leben aus? Was bedeutet für mich Auferstehung? Wie würde ich meine Beerdigung planen? Eine Gedenk- und Gebetsecke oder welche Beerdigungsformen und -rituale gibt es in anderen Religionen? Die Jugendlichen aus allen Schulformen haben sich an den Stationen in der Kirche sehr konzentriert und interessiert mit den Themen beschäftigt. Gerade diese existenziellen Themen und die Antwortmöglichkeiten aus christlicher Sicht sind für die jungen Menschen eine wichtige und gute Orientierungshilfe und helfen bei einem intensiven Austausch untereinander. Wir sind ermutigt, diese Themen immer wieder aufzugreifen und durch jugendgemäße Methoden für Gruppen anzubieten.

OGS Adventskonzert
Das erste OGS Adventskonzert der KJA Köln fand im Dezember 2023 in der Jugendkirche CRUX statt. Über 50 Grundschulkinder aus vier OGS Standorten in Köln und dem Rhein-Erft-Kreis haben sich intensiv auf diesen Abend vorbereitet und ein großartiges Konzert präsentiert. Viele Eltern, Geschwister und Freund*innen spendeten den Kindern aus allen Jahrgangsstufen reichlich Applaus. Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel für die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit. Der Fachbereich Jugendhilfe und Schule und der Fachbereich Katechese und Spiritualität konnten gemeinsam die Rahmenbedingungen für das Konzert schaffen. Die Kinder wurden von den engagierten OGS Mitarbeiter*innen unterstützt und mit Chorleiter*innen wurden die Adventslieder geprobt, die mal christlich geprägt und mal lustig waren. Es war toll zu sehen, dass alle Kinder mit Begeisterung und viel Freude dabei waren. Der Kirchenraum mit viel Kerzenlicht und einer großen professionellen Bühne war ein wunderschöner atmosphärischer Rahmen für das Konzert.
Unser Dank gilt den Mitarbeiter*innen, Chorleiter*innen und Marcus Konrad für die musikalische Begleitung. Ein ganz besonderer Dank gilt Fug und Janina, bekannt aus der „Sendung mit der Maus“ oder „Wissen macht AH“, die toll durch das Programm führten und den Abend mit zwei eigenen Lieder bereicherten. Weiterhin gilt ein großer Dank der Firma Kamps für die kistenweise gestifteten Weckmänner, die die Kinder am Ende der Veranstaltung mit nach Hause nehmen durften.
BeWEGt mit Gott
„Wie starten wir in eine Firmvorbereitung mit 80 Jugendlichen?“ Diese Frage stellte sich der Sendungsraum Erftstadt im Rhein-Erft-Kreis. Mit den Jugendlichen rauskommen, sich in einer anderen Umgebung auf den Start und das Kennenlernen untereinander fokussieren zu können – das waren die Wünsche der ehrenamtlichen Katecheten*innen vor Ort. Gemeinsam haben wir den Start-Tag in der Jugendkirche CRUX geplant und durchgeführt.
Die Mitmachaktion unter dem Motto „BeWEGt mit Gott“ sollte durch einige Übungen, Impulse und natürlich mit Spielen ein Gemeinschaftsgefühl erfahrbar machen. Zu Beginn des Tages gab es einige Kennlernspiele – ja, auch mit 80 Personen geht das. Die folgenden Teamspiele, wie „Der fliegende Teppich“, „Tower of Power“, „Die Teamfalle“ und einige mehr, wurden in Kleingruppen mit Augenmerk auf die Bibel reflektiert. Was sagt uns die Bibel und was bedeutet das für jede*n einzelne*n für das Leben? Selbstverständlich gehörten die Pizza mittags und ein paar Süßigkeiten genauso zu dem Tag wie das gemeinsame Gebet und der Gottesdienst. Am späten Nachmittag fuhren 80 Jugendliche wieder in ihre Gemeinden und hatten einen abwechslungsreichen und interessanten Einstieg in die Firmvorbereitung.
myFIRMdays
Neues Projekt für die Kreisjugendseelsorge im Rhein-Erft-Kreis
Firmung – und was dann? Jugendliche empfingen das Sakrament der Firmung und setzten sich in der Vorbereitungszeit mit ihrem Glauben auseinander. Manche haben in dieser Zeit Interesse daran gefunden und wünschen sich weitere Angebote. Dies sind oft nur wenige aus einer Gemeinde. Aber wie wäre es, wenn wir uns vernetzen und versuchen, genau für diese Jugendlichen besondere Angebote zu entwickeln? Sicherlich kein einfaches Unterfangen – aber wir wollten es für einige Gemeinden im Rhein-Erft-Kreis einfach mal versuchen. Es sollten Angebote sein, die auch in kleinen Gruppen Spaß machen, etwas Nichtalltägliches ermöglichen und auch ein gutes und wertvolles Geschenk zur Firmung sind.
Aus diesen Ideen entstand „myFIRMdays“. In einem Gutscheinheft finden sich fünf Angebote, zu denen sich jede*r Jugendliche über einen QR Code einfach und kostenlos anmelden kann. Kanu fahren auf der Erft, den Kölner Dom bei Nacht kennenlernen, Nahrungsmittel aus der Bibel erleben und daraus ein leckeres Menü nachkochen, den Kirchenraum bei einem Escape-Room-Spiel näher betrachten oder auch mal in einer Kirche klettern und den Raum aus einer anderen Perspektive wahrnehmen.
Das Projekt wurde gemeinsam mit dem Fachbereich Territoriale und verbandliche Jugendarbeit, Katechese und Spiritualität und hauptamtlichen Kollegen*innen aus den Sendungsräumen Erftstadt, Brühl/Wesseling und Kerpen entwickelt. Jetzt sind wir gespannt, wie unsere Idee ankommt und freuen uns 2024 auf alle Teilnehmer*innen.


Redaktionelle Mitarbeit 2023
Der KJA Köln kompakt spiegelt die vielfältige und qualitative Arbeit unserer ca. 650 Mitarbeitenden an 90 Standorten und Projekten in Köln und dem Rhein-Erft-Kreis. Ihnen gebührt an dieser Stelle ein großes Dankeschön und unsere Hochachtung.
Yves Alder, Elisabeth Bleeker, Thomas Böhm, Anna Drahs, Berthold Feldmann, Theresa Heckenbücker, Christiane Heite, Andreas Hildebrand, Lea Hößl, Tina Klein, Florian Mercier, Marcus Nübel, Jan Schmidt, Kirsten Schmitz, Sebastian Schnitzler, Olaf Schoschnig, Peter Steffen, Fabian Stettes, Katharina Wenzel, Daniel Könen, Annika Ruhrmann, Bettina Simon.
