Trauer bei Kindern nicht vorhersehbar

Ein Methodenkoffer für die Grundschule
Schulsozialarbeiterin Suzana Mandic (l.) und Fachbereichsleiterin Christiane Heite (r.) stellten den Koffer vor.

Niemand kann vorhersehen, wann Kinder trauern. Traueranlässe geschehen meistens plötzlich und sind nicht planbar. Nicht nur der Verlust eines lieben Menschen durch den Tod, sondern auch das Abschiednehmen eines Freundes bei einem Umzug setzen bei jungen Menschen verschiedentliche Emotionen frei.

 

Die 19 Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter der KJA Köln werden in ihrem Berufsalltag regelmäßig mit dem Thema Trauer von Kindern konfrontiert. Um der Sprachlosigkeit entgegenzuwirken, haben Christiane Heite (Fachbereichsleiterin) und Irene Klein (Schulsozialarbeiter) einen Trauerkoffer mit vielfältigen Materialen und Methoden entwickelt. Dieser soll eine Hilfe vornehmlich für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Schulsozialarbeit und im Ganztag sein, um mit Kindern Situationen, die von Trauer und Abschiednehmen geprägt sind, aufzuarbeiten.

 

Manchmal ist es sinnvoll eine kleine Erinnerungsecke in der Schule oder Klasse einzurichten. Dies kann z.B. bei einem verstorbenen Menschen aus der Schule, der allen gut bekannt war, eine Möglichkeit sein, gemeinsam Abschied zu nehmen und Erinnerungen auszutauschen. Dazu hält der entwickelte Koffer einige Materialien, wie Tücher, Lichterketten, LED-Kerze, Gefühlskarten und Bilderbücher bereit.  

 

Mit der Unterstützung des Dom- und Stadtdechanten Monsignore Robert Kleine und der Aktion „wir helfen“ konnten alle Grundschulen, an denen die KJA Köln Verantwortung für den Ganztag und die Schulsozialarbeit trägt, mit einem Koffer ausgestattet werden. Dies gilt für die Stadt Köln und den Rhein-Erft-Kreis.  

 

Das Begleitheft zum Trauerkoffer hier (.pdf)

 

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Stichwort: Gutes tun

 

Kontakt:

Presse und Kommunikation, Daniel Könen, 0221 921335-24, E-Mail

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