Schulsozialarbeit

Der Rhein-Erft-Kreis hat uns im Sommer 2017 mit der Erfüllung der Aufgaben der Schulsozialarbeit an sieben Schulen im Kreis beauftragt. Wir agieren an drei Förderschulen für geistige Entwicklung und vier Berufskollegs als Teil eines multiprofessionellen Teams und verstehen uns als neutrale Schnittstelle zwischen Jugendhilfe und Schule.

Schulsozialarbeit unterstützt die Anschlussfähigkeiten zwischen den verschiedenen Funktionssystemen, hier dem Erziehungs- und Bildungssystem sowie der Lebenswelt der jungen Menschen. Sozialpädagogische Gruppenarbeit, Projekte, Beratungsangebote für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrern, sind nur einige Beispiele aus dem breiten Repertoire der Schulsozialarbeit. Neben einer hohen Fachlichkeit versehen unsere Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter ihren Dienst vor Ort mit viel Herz und Empathie.

 

Dem Sachgebiet angegliedert ist das Modellprojekt „Schulsozialarbeit und Mobile Jugendarbeit Hürth“. Dieser kooperative Praxisansatz führt Schule und mobile Jugendarbeit zusammen mit dem Ziel, unter Berücksichtigung vorhandener Ressourcen, die Angebote im schulbezogenen Sozialraum und in der Schule zu ergänzen. In der Praxis sind unsere Mitarbeitenden vormittags in der Sozialarbeit an den Schulen tätig, nachmittags fahren sie mit unserem Jugendmobil in die Stadtteile. In den Wintermonaten werden teilweise auch Räume anderer Träger bzw. Kirchengemeinden genutzt. Bereits nach wenigen Monaten hat sich die mobile Arbeit und die Schulsozialarbeit zum festen Bestandteil der Jugendhilfe in Hürth entwickelt.