Jugendwohnheim St. Gereon

Das Jugendwohnheim St. Gereon liegt im Kölner Stadtteil Höhenberg. 56 Plätze für junge Frauen und Männer zwischen 15 und 27 Jahren bietet das Heim im Haus selbst sowie in seinen Außenwohngruppen. Bunt gemischt geht es in dem modernen, freundlichen Wohnheim-Neubau zu. Zum einen leben hier junge Menschen, die aus vielerlei Gründen nicht mehr zuhause wohnen können oder wollen. Mit sozialpädagogischer Betreuung schaffen sie ihren Weg in ein eigenverantwortliches Leben.

 

„Die Jugendlichen finden bei uns wieder ihre innere Ruhe und Struktur“, erklärt Heimleiter Heinz Sablotny. „Mit unserer Unterstützung können sie sich dann auf ihre berufliche und private Entwicklung konzentrieren“. Als derzeit einziges in Köln bietet das Jugendwohnheim St. Gereon auch Plätze für junge Menschen an, die beispielsweise zur Überwindung ihrer individuellen Beeinträchtigungen intensiver betreut werden müssen (SGB VIII - § 13.1).

Im Wohnheim finden ebenfalls Jugendliche ein Zimmer, die für ihre Ausbildung, Schule oder für überbetriebliche Schulungen nach Köln gekommen sind. Bei beruflichen und persönlichen Fragen können sie sozialpädagogische Hilfe in Anspruch nehmen. Das Jugendwohnheim St. Gereon ist auch das neue Zuhause für viele unbegleitete Kriegsflüchtlinge und junge Aussiedler. Sie machen in Köln ihre Schulabschlüsse, besuchen Berufsvorbereitungskurse oder arbeiten in Ausbildungsbetrieben. Von hier aus können sie dann erfolgreich in ihre Zukunft starten. An das öffentliche Verkehrsnetz ist das Heim sehr gut angebunden. In die Innenstadt fährt die Straßenbahn von der nah gelegenen Haltestelle aus in 15 Minuten.

Das Wohnheim bindet sich mit seinem Angebot bewusst in die Kölner Stadtteile Höhenberg und Vingst ein. Für die Bewohner von St. Gereon ist es wichtig, mit den Menschen im Stadtviertel in Berührung zu kommen. In der Begegnung unterschiedlicher Kulturen, Religionen und Gruppen nutzt das Wohnheim die Möglichkeit voneinander zu lernen als eine Chance für die soziale und persönliche Bildung. Wichtiger Partner ist dabei die Katholische Kirchengemeinde St. Elisabeth und St. Theodor, die mit ihren vielfältigen sozialen und kirchlichen Angeboten helfen, jungen Menschen eine Beheimatung im Stadtviertel zu ermöglichen.

 

So können sich die Bewohner von St. Gereon und Jugendliche aus dem Stadtteil beispielsweise in einer gemeinsamen Band zusammenfinden, für die das Wohnheim eigens ein Studio eingerichtet hat. Mit Unterstützung der katholischen Kirchengemeinde konnte ein Musiklehrer beschäftigt werden, der Schüler aus dem Haus St. Gereon und dem Stadtviertel Gitarren-, Schlagzeug- oder Klavierunterricht erteilt. Das hauseigene Fitness-Studio ist ein gerne genutzter Raum für sportliche Betätigung und Begegnung. Besonders beliebt sind bei den Bewohnern auch gemeinsame Theaterbesuche, Fotokurse, Wochenendausflüge und Urlaubsfahrten.